Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser war immer eine von Costa Cruises obersten Prioritäten. Ein Großteil des Wassers auf den Schiffen für den menschlichen Verbrauch (69 %) wird durch spezielle Entsalzungsanlagen an Bord erzeugt. Das restliche an Bord verbrauchte Wasser wird in den Anlaufhäfen zugeführt. Die Standorte werden so gewählt, dass kontinuierlich Wasserquellen an den verschiedenen geographischen Einsatzgebieten weltweit vorhanden sind. Costa arrangiert seine Vorräte so, dass Wasser an Anlaufhäfen, wo es reichlich vorhanden ist, gebunkert wird. Wasser ist eine lebenswichtige Ressource. Daher hat Costa sich dafür entschieden, das Warka-Wasserprojekt zu unterstützen.

Warka Water ist ein aus Naturstoffen handgefertigter Wasserturm, der von dem Architekten Arturo Vittori entworfen wurde. Warka Water nimmt große Mengen an Trinkwasser aus der Luft auf. Dazu werden Regen, Nebel und Tau ohne den Einsatz von Strom aufgefangen. Der Turm besitzt eine netzartige Struktur mit einem triangulierten, aus Schilf gefertigten Rahmen, einem Naturstoff, der reichlich vorhanden ist. Er kann problemlos von Einheimischen errichtet werden. Innerhalb des neun Meter hohen Turmes befindet sich ein Netzwerk aus speziellem Stoff und Polyäthylengewebe, welches entworfen wurde, um durch Kondensation bis zu 100 Liter Trinkwasser pro Tag zu sammeln.

Der Name des Projektes "Warka" – vom Architekten gewählt – stammt vom Warka-Baum, einem gigantischen, wilden Feigenbaum, der in Äthiopien heimisch ist. Er ist traditionell ein Symbol für Fruchtbarkeit und Großzügigkeit. In der ländlichen äthiopischen Kultur ist der Baum außerdem ein Versammlungsort für die Gemeinschaft. Das Projekt richtet sich an die ländliche Bevölkerung in Entwicklungsländern, wo eine Infrastruktur kaum vorhanden und Wassermangel ein akutes Problem ist.

Costa Cruises wird den ersten Warka-Wasserturm an Bord eines der Schiffe in seiner Flotte, die in Madagaskar operiert, verschiffen. Dort wird er an die Gemeinde gespendet.

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