Nahrungsmittel wertschätzen und so die Gemeinschaft stärken. Das ist eines der Ziele von 4GOODFOOD, dem großen Projekt von Costa gegen Nahrungsmittelverschwendung.

Seit 2018 kümmern wir uns um die effektive Reduzierung von Nahrungsmittelabfällen an Bord der Costa Schiffe mit der Unterstützung der Non-Profit-Organisation Slow Food für Biodiversität. Gleichzeitig konnten dadurch 100 Gärten in Afrika entstehen: 17 in Mosambik, 29 in Südafrika, 34 in Tansania, 10 in Kenia und 10 in Madagaskar.  

Ein Ergebnis, das direkt mit der Sensibilisierungskampagne Taste don’t waste verbunden ist. Mit dieser werden die Gäste an Bord angeregt, nachhaltigen Konsum zu praktizieren. Durch den Einsatz der Gäste und ihren verantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln wird das Programm der Slow Food Stiftung unterstützt. Die Einsparungen, die durch den verantwortlichen Konsum der Gäste erzielt werden, fließen als finanzielle Unterstützung in das Anlegen neuer Gärten. Dies ist eine konkrete Art der Hilfe für die Gemeinschaften, in dem die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung gestellt und künftige LandwirtInnen ausgebildet werden, alles in vollem Einklang mit dem Territorium und den einheimischen Traditionen und im Zeichen von nachhaltiger Landwirtschaft zum Schutz der Biodiversität.

Von den 100 von Costa angelegten Gärten sind 60 als sog. „Gemeinschaftsgärten“ für die jeweilige Ortschaften im Ganzen bestimmt. Bei 40 handelt es sich dagegen um „Schulgärten“, die den Schulen übergeben und von diesen gepflegt werden, um den LandwirtInnen von morgen die wichtigsten Anbautechniken beizubringen. Auf einem nachhaltigen Modell basierend, entwickeln sich die Gärten Schritt für Schritt dank einem Prozess der Ausbildung junger Leute und LandwirtInnen durch einheimische Koordinatoren.  

Heute beträgt die Zahl derjenigen, denen dieses Projekt zu Gute kommt, ca. 4000, davon 3000 Kinder und mehr als 700 Frauen. Doch das Engagement von Costa für das Projekt „Gärten in Afrika“ der Stiftung Slow Food ist von konstanter, langfristiger Art. Es ist ein Engagement, mit dem selbstständige LandwirtInnen unterstützt und immer mehr Menschen in ein immer größeres Netzwerk integriert werden sollen.

Die Gärten von Afrika sind ein sichtbares Ergebnis der proaktiven Herangehensweise von Costa: hinter dem Projekt der Gäste und Besatzung zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen steht die gemeinsame Vision, eine nachhaltigere Zukunft für alle zu schaffen.
1 of 3