Wem das Meer so am Herzen liegt wie Costa, für den ist der Plastikmüll in den Meeren mit all seinen Auswirkungen auf die Ozeane ein Thema von größter Bedeutung. Mit einer ganzen Reihe konkreter Maßnahmen zielt Costa darauf ab, den Einsatz von Kunststoffen sowohl an Bord als auch an Land zu reduzieren.

Vieles ist bereits geschehen. Seit 2003 wurden Einwegartikel aus Plastik schrittweise durch Produkte ersetzt, die leichter zu entsorgen sind: vollständig kompostierbare und biologisch abbaubare Gläser, Teller und Strohhalme aus Biokunststoff und Besteck und Zahnstocher aus Holz. Doch es gibt noch mehr umgesetzte Maßnahmen, die den Unterschied ausmachen: zum Beispiel werden 83 % des Joghurts am Buffet nicht mehr in einzelnen Bechern, sondern lose angeboten. In den Kabinen gibt es bereits seit 2000 keine Körperpflegeprodukte mehr in Einwegpackungen, sondern in auffüllbaren Spendern. Auch Mikroplastik wird der Kampf angesagt: die in den SPAs verwendenten Kosmetika und sonstigen Produkte enthalten kein Mikroplastik. Das gleiche gilt für die Reinigungsprodukte an Bord, die von einem Unternehmen geliefert werden, das auf umweltfreundliche Technologien und Produkte spezialisiert ist. Darüber hinaus versucht Costa so weit wie möglich, auf Verpackungen, Lebensmittelbehälter und sonstige Arten der Verpackung zu verzichten. Zusätzlich zu dem direkt wiederverwendeten Plastik, werden heute 22,48 % des an Bord verwendeten Kunststoffs in den Häfen dem Recyclingskreislauf zugeführt.

Vermeiden, reduzieren, recyceln und wiederverwenden - das sind die Schlagworte, die Costas Ansatz bei dem Kampf gegen Plastik kennzeichnen. Dieser Einsatz beginnt bei der Schulung und bezieht die gesamte Crew mit ein und zielt darauf ab, mehr als 2 Millionen Gäste zu inspirieren und zu sensibilisieren.