Oberste Priorität bei Costa Crociere hat der Umweltschutz auf der Insel Giglio und die Wiederherstellung des natürlichen terrestrischen Erbes und der marinen Umwelt der örtlichen Gemeinde. Diese konkrete Verpflichtung soll weitere fünf Jahre nach Abschluss der Bergungsarbeiten andauern. Zu den Arbeiten zählen die Entfernung temporärer Bauten, die zur Projektunterstützung errichtet wurden, die Reinigung und Restauration des Meeresbodens und die fortdauernde Überwachung des betroffenen Meeresstreifens.
Damit alle Probleme des Umweltschutzes, die sich aus dem Projekt ergeben, gelöst werden können, hat Costa Cruises im vollen Einverständnis aller betroffenen Parteien sofort Partnerschaftsverträge mit führenden italienischen Universitäten und Forschungsinstituten geschlossen. Die Folge ist, dass die Insel Giglio nun eines der am engsten überwachten Bereiche des Mittelmeerraums ist. Die durchgeführten Analysen des Wassers erbrachten sehr positive Ergebnisse die darauf hindeuten, dass keine Schäden am marinen Ökosystem außerhalb des Bereichs der früheren Arbeitsstätte entstanden sind.
Das 85-Millionen-US-Dollar-Projekt zur Restauration der marinen Umwelt, das im November 2014 eingeleitet wurde, war der Micoperi S. p. A. nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren anvertraut worden. Das Projekt umfasst die komplette Demontage des Bergungsstandortes des Wracks (Plattformen mit den entsprechenden Konstruktionen, auf dem Meeresboden während der Arbeit abgelegte Materialien). Das Projekt ist in 6 Phasen aufgeteilt mit dem Ziel, die kontinuierliche Überwachung des Gesundheitszustandes der marinen Umgebung zu garantieren.