Die Gesamtmenge von metrischen Tonnen CO2, die von jeder Kreuzfahrtmarke produziert werden, ist die CO2-Bilanz der Carnival Corporation, die der internationalen Non-Profit-Organisation (dem Carbon Disclosure Project) jährlich mitgeteilt wird. Im Jahr 2015 war die Carnival Corporation im Hinblick auf die Qualität der von ihr bekannt gegebenen klimawandelbezogenen Informationen mit 99 von 100 Punkten weltweit die Nummer 1. Sehr hohe Punktzahlen entsprechen einem hohen Grad an Transparenz, der der Corporation auch im kommenden ‚Global Climate Change Report’ einen Spitzenplatz bescheren wird. Außerdem wurde der Carnival ein Platz auf dem FTSE 350 Index und auf dem S&P 500 Climate Disclosure Leadership Index (CDLI) zuerkannt.

Im Jahr 2014 hat die Carnival Corporation – ein Jahr eher als geplant – ihr Ziel erreicht, ihre Kohlendioxidemissionen um 20 Prozent zu verringern. Erst vor kurzem hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass seine vier jüngsten Kreuzfahrtschiffe in Zukunft als erste in dieser Branche auf See mit Flüssigerdgas („Liquefied Natural Gas“, kurz LNG) betrieben werden. Das ist einer der saubersten fossilen Brennstoffe, durch den sowohl der Feinstaubausstoß als auch die Stickstoffoxidemissionen (letztere um bis zu 85 %) verringert werden können. Dabei wird der Feinstaubanteil fast vollständig aus dem Abgas entfernt, das heißt um 95 % - 100 % reduziert. Außerdem hat die Carnival Corporation in ein Projekt zur Herstellung einer Abgasreinigungstechnologie investiert, die sich Exhaust Gas Cleaning nennt.ECO-EGCTM ist ein revolutionäres Filtersystem, mit dem man größere Schadstoffe aus den Abgasen von Schiffen entfernen kann, und zwar sowohl beim Betrieb auf See als auch beim Manövrieren und im Hafen.

Anmerkung: Laut Carnivals Berechnungen der vor- und nachgelagerten indirekten Emissionen jeder Marke beläuft sich der Anteil der Costa Cruises am Gesamtvolumen auf 6.970 metrische Tonnen CO2.