Hauptinhalt
Gesundheitsinformation zum Zika-Virus

Gesundheitsinformation zum Zika-Virus

Wichtiger Hinweis

Falls Sie Interesse an einer Reiseroute in die Karibik oder Südamerika haben, möchten wir Sie gerne darauf aufmerksam machen, dass die Gesundheitsbehörden eine Zika-Virus-Warnung herausgegeben haben. Diese Warnung bezieht sich insbesondere auf Frauen, die schwanger sind oder werden möchten. Nicht jeder, der von einer Stechmücke gestochen wird, wird auch krank, und nicht alle Stechmücken tragen das Virus in sich.

Falls Sie eine Buchung einer unserer Kreuzfahrt in diesem Reisegebiet vornehmen möchten und schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden, oder dies für ein Mitglied ihrer Familie zutrifft, empfehlen wir Ihnen, sich für weitere Information sowie damit verbundene Fragen an unser Kontaktcenter (040/570 12 13 16, 7 Tage die Woche, rund um die Uhr) zu wenden.

Weitere Informationen finden Sie u.a. hier:
http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212134/Zika-Virus.pdf

http://www.cdc.gov/zika/

http://wwwnc.cdc.gov/travel/notices

Fragen und Antworten

Wo tritt das Zika-Virus auf?
Das Zika-Virus tritt in tropischen Gebieten mit großen Stechmücken-Populationen auf und kommt in Afrika, bestimmten Gebieten der Karibik, Mittelamerikas und Südamerikas vor.

Für weitere Einzelheiten besuchen Sie bitte die Webseiten der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization/des italienischen Gesundheitsministeriums (Ministero della Sanità Italiano)

Wie wird das Zika-Virus übertragen?
Menschen infizieren sich mit dem Zika-Virus, wenn sie von einer infizierten Aedes -Stechmücke gestochen werden – es handelt sich um die gleiche Stechmückenart, die das Dengue-, Chikungunya- und Gelbfieber übertragen.

Welches sind die Symptome?

Eine Infektion mit dem Zika-Virus verläuft in der Regel milde; die Symptome treten einige Tage nach dem Stich mit einer infizierten Stechmücke auf. Bei den meisten Menschen führt eine Zika-Virus-Erkrankung zu leichtem Fieber und Hautausschlag. Andere bekommen eine Bindehautentzündung, Muskel- und Gliederschmerzen und fühlen sich müde. Die Symptome klingen meist in 2 bis 7 Tagen ab.

Zu welchen potenziellen Komplikationen kann das Zika-Virus führen?
Da vor 2007 keine großen Ausbrüche durch das Zika-Virus erfasst wurden, ist derzeit wenig über die von dieser Erkrankung hervorgerufenen Komplikationen bekannt.
2015 beobachteten die Gesundheitsbehörden in Brasilien gleichzeitig mit einem Zika-Viren-Ausbruch eine Zunahme von Mikrozephalie bei Neugeborenen. Die Gesundheitsbehörden prüfen nun den möglichen Zusammenhang zwischen Mikrozephalie und dem Zika-Virus sowie andere mögliche Gründe dafür. Allerdings sind weitere Untersuchungen und Forschungen erforderlich.

Sollten sich Schwangere Sorgen wegen des Zika-Virus machen?
Die Gesundheitsbehörden prüfen derzeit einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus in Schwangeren und der Mikrozephalie ihrer Babys. Bis weitere Erkenntnisse vorliegen, sollten Frauen, die schwanger sind oder werden möchten, sich ganz besonders vor Mückenstichen schützen.
Wenn Sie schwanger sind und vermuten, Sie könnten eine Zika-Virus-Erkrankung haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und lassen Sie Ihre Schwangerschaft genau überwachen.

Wie wird eine Zika-Virus-Erkrankung behandelt?
Die Symptome einer Zika-Virus-Erkrankung können mit gängigen Schmerz- und Fiebermitteln, Bettruhe und ausreichender Flüssigkeitszufuhr behandelt werden. Sollten sich die Symptome verschlimmern, ist medizinischer Rat einzuholen.

Sollte ich vermeiden, in Gebiete zu reisen, in denen das Zika-Virus auftritt?
Reisende sollten sich über das Zika-Virus und sonstige durch Stechmücken übertragene Krankheiten auf dem Laufenden halten und sich im Zweifelsfall an ihre regionale Gesundheits- oder Reisebehörde wenden. Zum Schutz gegen das Zika-Virus und sonstige durch Stechmücken übertragene Krankheiten sollte man Stiche von Stechmücken mit Hilfe der oben beschriebenen Maßnahmen vermeiden. Frauen, die schwanger sind oder werden möchten, sollten sich an diese Empfehlung halten und können sich, falls sie in ein Gebiet mit einem Zika-Viren-Ausbruch reisen, auch an ihre örtlichen Gesundheitsbehörden wenden.

Wie wird eine Zika-Virus-Erkrankung diagnostiziert?
Wenn Menschen die Diagnose Zika-Virus-Erkrankung erhalten, so stützt sich diese meist auf ihre Symptome und ihre unmittelbare Vorgeschichte (z.B. Mückenstiche, Reise in ein Gebiet, in dem das Zika-Virus bekanntermaßen vorkommt). Im Labor kann die Diagnose durch Bluttests bestätigt werden.

Wie kann ich mich schützen?

Der beste Schutz vor dem Zika-Virus ist die Vermeidung von Mückenstichen. Die Vermeidung von Mückenstichen schützt den Menschen vor dem Zika-Virus sowie sonstigen Erkrankungen, die durch Stechmücken übertragen werden, wie das Dengue-, Chikungunya- und Gelbfieber. Dies erreicht man am besten, indem man Mückenschutzmittel (Repellent) verwendet und Kleidung (vorzugsweise in hellen Farben) trägt, die die Haut so weit wie möglich bedeckt, physische Barrieren wie Fliegengitter, geschlossene Türen und Fenster nutzt und unter Moskitonetzen schläft. Außerdem ist es wichtig, Behälter zu leeren, zu säubern oder abzudecken, die Wasser enthalten können, wie Eimer, Blumentöpfe oder Reifen, so dass Orte, in denen sich die Stechmücken vermehren können, beseitigt werden.

Gibt es einen Impfstoff oder ein Medikament gegen die Zika-Infektion?
Nein. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Infektion und kein Medikament zur Behandlung der Zika-Erkrankung.

 

Quellen:
http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/722280/publicationFile/212134/Zika-Virus.pdf

http://www.who.int/topics/zika/en/

http://www.who.int/features/qa/zika/en/

http://www.cdc.gov/zika/index.html

http://www.salute.gov.it/portale/news/p3_2_1_1_1.jsp?lingua=italiano&menu=notizie&p=dalministero&id=2384