DIE ZEREMONIENSTÄTTE ORONGO UND AHU AKIVI

  • Hafen

    Osterinseln

  • Schwierigkeitsgrad

    Leicht

  • Typ

    Besichtigungen, Kultur

  • Preis

    Erwachsene

    EUR179.0

  • Dauer Stunden

    3

  • Ausflugscode

    5302

Beschreibung

Alte Legenden von Vogelmännern, zeremonielle Prüfungen, die den Elementen trotzen, und verwitterte, mit astronomischer Präzision aufgestellte Steinstatuen: ein Ausflug in die antike Welt der Kultstätten Orongo und Ahu Akivi.



Was wir ansehen
  • Kultstätte Orongo
  • Plattform Vinapu
  • Plattform Ahu Akivi


Was wir erleben
  • Wir begeben uns auf eine Entdeckungstour nach Orongo, eine Kultstätte am Meer in Sichtweite kleiner, faszinierender Inseln. Die teilweise restaurierte Anlage erhebt sich auf dem Rand eines Vulkankraters, dessen Felswände steil zum Meer hin abfallen.
  • Die Zeremonienstätte Orongo wurde nur zu besonderen Anlässen aufgesucht und umfasst Häuser aus Steinplatten mit gewölbten, grasbewachsenen Dächern. Dank schmaler Einfallstore konnten die Krieger den Zugangsweg gut vor feindlichen Stämmen bewachen.
  • Orongo war des Zentrum des antiken, auf der ganzen Insel verbreiteten Vogelmann-Kultes. Das Wettschwimmen um das erste Ei der Rußseeschwalbe, eines überaus seltenen Vogels, stellte den Höhepunkt der Zeremonie dar. Jeder ansässige Stamm wurde bei dem Wettkampf von einem jungen Athleten vertreten.
  • Die Männer kletterten die Felswand von Orongo hinunter und schwammen mithilfe eines kleinen Floßes den mächtigen Wellen entgegen zu den Inseln hinaus. Der Athlet, der als erster das begehrte Vogelei fand und unversehrt an Land brachte, erhielt den Ehrentitel „Vogelmann“ und sicherte seinem Stammesführer das Ansehen des Volkes und der gesamten Insel. Die Wettkämpfe sollen zuletzt im Jahr 1866 oder 1867 stattgefunden haben.
  • Unsere nächste Etappe ist die Plattform Vinapu, die noch nicht restauriert wurde. Sie besteht aus präzise behauenen Blöcken, die ohne Mörtel zusammenhalten. Diese Mauertechnik ist jener der Inka ähnlich und den Archäologen zufolge ein Beweis für die Verbindung, die zwischen den ersten Bewohnern der Insel und den Völkern aus Südamerika bestand.
  • Auf der Grasfläche befinden sich mehrere Moai, darunter auch ein weibliches Exemplar.
  • Unser Ausflug endet bei der Plattform Ahu Akivi, der einzigen, die mit ihren sieben herrlichen Steinstatuen auf das Meer ausgerichtet ist. Die identischen Moai blicken bei der Tagundnachtgleiche im Frühjahr genau in den Sonnenuntergang und stehen bei der Tagundnachtgleiche im Herbst mit dem Rücken zum Sonnenaufgang. Diese astronomische Besonderheit findet sich nur an dieser Stelle der Insel.
  • Die Stätte wurde in den 1960er Jahren mithilfe der mutmaßlichen Originaltechniken für die Aufstellung der Statuen restauriert. Die hiermit befassten Architekten berechneten, dass 30 Männer bei einer täglichen Arbeitszeit von acht Stunden in einem Jahr einen Moai fertigen konnten. Für den Transport des Standbildes vom Steinbruch zum Bestimmungsort auf einem speziell dafür vorbereiteten Weg waren 90 Männer erforderlich, die für die Aufstellung des Moai wiederum rund drei Monate brauchten.
  • Ob diese Zahlen und wissenschaftlichen Annahmen über die Methoden nun der Wahrheit entsprechen oder nicht, wir können nicht umhin, diese Stätte in all ihrer Schönheit und rätselhaften Faszination zu bewundern. Die fantastischen Erinnerungen an dieses Erlebnis werden wir für immer in unseren Herzen tragen.

Wissenswertes
  • Vergessen Sie angesichts des Breitengrades nicht, einen Sonnenhut und Sonnencreme mitzubringen.
  • Es wird empfohlen, bequeme Wanderschuhe zu tragen und für den Fall eines plötzlichen Wetterumschwungs eine wetterfeste Jacke mitzunehmen.
  • Änderungen der Route sind vorbehalten.