SCHÄTZE DER KUNST UND VOLKSKULTUR

  • Hafen

    Valencia

  • Schwierigkeitsgrad

    Moderat

  • Typ

    Kultur

  • Preis

    Erwachsene

    EUR50.0

  • Dauer Stunden

    4.0

  • Ausflugscode

    0613

Beschreibung

Die Tradition Valencias zwischen Spiritualität und Profanem, christlichen Denkmälern und Reliquien, Märkten und Festen aus vorchristlicher Zeit – Wir erleben diese Stadt mit all ihren zahlreichen Facetten.



Was wir ansehen
  • Kathedrale und Heiliger Kelch
  • Wassergericht
  • Die Lonja, Zentralmarkt
  • Fallas-Museum


Was wir erleben
  • Wir beginnen unsere Entdeckung von Valencia mit der Kathedrale, bei den Bewohnern Valencias besser bekannt als „La Seu“ oder „Der Sitz“ und bis heute Dreh- und Angelpunkt des religiösen, kulturellen und täglichen Lebens der Stadt. Wir bestaunen das Äußere dieser wunderschönen Kirche. Der Bau wurde 1262 im gotischen Stil der Zisterzienser begonnen und zog sich bis ins 18. Jahrhundert, so dass hier verschiedene Bauweisen auf wunderbare Weise harmonisch verschmelzen.
  • Unter einem ihrer Portale wird jeden Donnerstag das berühmte Wassergericht abgehalten, die älteste Rechtsinstitution in Europa, wo im Schnellverfahren und unwiderruflich Streitigkeiten geschlichtet werden, bei denen zu zumeist um die Nutzung des Wassers zur Bewässerung der fruchtbaren Ebene von Valencia geht. Diese Gerichtsbarkeit hat ihre Ursprünge im Mittelalter und versammelt sich jeden Donnerstag um 12:00 Uhr mittags beim Schlagen der Glocken von Miguelete, des Turms der Kathedrale, um diese lebendige und einzigartige Tradition zu bewahren.
  • Im Inneren dieser Kathedrale befindet sich unter strenger Bewachung die älteste Reliquie christlicher Verehrung: der Heilige Kelch. Laut der Überlieferung ist dies der Kelch, den Jesus Christus beim letzten Abendmahl in den Händen hielt.
  • Danach geht es weiter zur Lonja, der antiken Seidenbörse, einem der faszinierendsten rein gotischen Profanbauten der Geschichte. Die Lonja wurde 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Das Gebäude ist ein Sinnbild des Wohlstands Valencias aus ihrer Blütezeit im 15. Jahrhundert, als im ausgehenden Mittelalter der Handel und die Gesellschaft einen tiefgreifenden Wandel erfuhren.
  • Wir überqueren die Straße, um den berühmten Zentralmarkt von Valencia zu erkunden, der mit einer Fläche von über 8000 m2 und tausend Händlern einer der größten überdachten Märkte Europas ist.
  • Mit schmiedeeisernen Ornamenten und bunten Azulejos (Kacheln) verzierte Glaskuppeln dienen tagtägliche als Kulisse für die Gerüche und Farben der Stände, die ihre Spezialitäten vom Land und aus dem Meer in dieser anregenden Umgebung anbieten.
  • Im Fallas-Museum werden wir dann mit einer Kultur der Verhöhnung und Peitschenhiebe bekannt gemacht: Diese regelrechten Kunstwerke der Satire werden von den Bewohnern der einzelnen Viertel gestaltet, um sie dann in der Nacht des 19. März, dem Fest des heiligen Josef, zu verbrennen. Im Museum sind diejenigen Exemplare zu sehen, die man nach öffentlicher Abstimmung vor den Flammen rettete und nun hier aufbewahrt.

Wissenswertes
  • Bitte tragen Sie Kleidung, die den besichtigten Kultstätten angemessen ist.
  • Falls religiöse Zeremonien stattfinden, findet die Besichtigung der Kathedrale nur von außen statt.
  • Sonntags ist der Zentralmarkt geschlossen und kann nur von außen besichtigt werden.