Tiefes Wohlbefinden und eine samtige Haut, die bereit ist, auf gesunde Weise zu bräunen. Wie erreicht man das? Mit einem Peeling, einer Behandlung, bei der die abgestorbenen Zellen entfernt werden und die Haut in ihrer ganzen strahlenden Schönheit zum Vorschein kommt. Diese kosmetische Behandlung hat eine lange Geschichte und im Laufe der Jahrhunderte kamen neue Methoden, Zutaten und Formeln hinzu und machten sie noch wirksamer. Ein Peeling hilft wirklich, „in eine neue Haut zu schlüpfen“. Hier alles Wissenswerte über die Techniken und Besonderheiten.

"Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass Sie das Peeling nicht unmittelbar vor oder nach dem Sonnenbad durchführen ..."

DIE GESCHICHTE DES PEELINGS

Die Geschichte des Peelings beginnt im Nahen Osten, im Hammam, dem Badehaus des islamischen Kulturkreises. Ursprünglich war dieser Ort weniger der Schönheitspflege gewidmet als einem Reinigungsritual von religiöser Bedeutung, das auf die Begegnung mit Allah vorbereiten sollte. Der Begriff ist die wörtliche Übersetzung von „abreiben“ und verweist darauf, wie Peelings ab die Haut mit einem rauen Handschuh aus Pflanzenfasern (Kassa oder Ramia) abgerieben wird, hat sich bis heute nicht verändert. Aus dem Orient mit seinen würzigen Aromen ist das Peeling nach Europa gelangt, wo es um weitere pflegende und drainierende Eigenschaften bereichert wurde.

DIE RICHTIGE TECHNIK

Wie funktioniert ein Peeling? Es gibt verschiedene Arten, Gesicht und Körper zu peelen: Man kann einen Massagehandschuh, Bürsten mit Naturborsten oder mehr oder weniger feinkörnige Kosmetikprodukte verwenden, ganz nach Geschmack. Wenn Sie den klassischen Massagehandschuh aus Naturfasern bevorzugen, sollten Sie ein warmes Bad nehmen, sich dann einseifen und danach den Körper, bei den Fußknöcheln beginnend, in Richtung Oberkörper und an den Armen abreiben. Liegt Ihnen dagegen eine Bürste mit Naturborsten mehr, ist anzumerken, dass diese auf der trockenen Haut angewendet wird, bevor Sie sich duschen. Körperpeelings dagegen trägt man vor dem Waschen auf die feuchte Haut auf. Wichtig ist, dass Sie kreisende Bewegungen ausführen und von unten nach oben, von den Gliedmaßen in Richtung Herz vorgehen: Auf diese Weise regen Sie die Durchblutung und den Venenfluss an. Achten Sie darauf, dass Sie keinen zu starken Druck ausüben, um Hautirritationen zu vermeiden. Vergessen Sie nicht, Ihrer Haut danach Feuchtigkeit zuzufügen, denn die wird beim Peelen entzogen. Gönnen Sie sich deshalb nach der Behandlung eine großzügige Portion Creme oder Körperöl.

RAFFINIERTE PFLEGEPRODUKTE

Moderne Peelings enthalten außer den Peelingkörnchen auch Pflanzenöle, die verschiedene Pflegeeigenschaften besitzen. Arganöl etwa, das reich an Antioxidantien ist, wirkt der Hautalterung entgegen, Avocado- und Aprikosenkernöl nähren die Haut und erhalten ihre Elastizität und Mandelöl wirkt drainierend. Pflanzenöle runden das Peeling ab, denn während die enthaltenen Körnchen Unreinheiten entfernen, nähren sie die Haut und machen sie samtweich.

DIE WOHLTATEN DES PEELINGS

Durch ein Peeling wird Ihre Haut samtweich und strahlend, rosig und zart. Sie sollten Ihrer Haut diese pflegende Behandlung zweimal in der Woche gönnen, auch im Winter, insbesondere aber im Sommer, wenn der Urlaub naht. Denn eine gründlich gereinigte Haut nimmt reduzierende Behandlungen und Anti-Cellulite-Produkte besser auf: die perfekte Pflege, um sich auf die Bikini-Saison vorzubereiten! Darüber hinaus bräunt die Haut nach einem Peeling gleichmäßiger und bewahrt die Bräune besser … kaum zu glauben, könnte man doch meinen, es reibe die dunkle Hauttönung ab! Aber keine Sorge, denn nicht nur die oberste Hautschicht bräunt, sondern auch tiefere Schichten, weshalb die goldene Tönung zur Geltung kommt, wenn die abgestorbenen Zellen entfernt werden. Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass Sie das Peeling nicht unmittelbar vor oder nach dem Sonnenbad durchführen, sondern in einem Abstand von drei oder vier Tagen, um auch hier Hautirritationen zu vermeiden.

PEELING, SCRUB UND GOMMAGE

Neben Peeling – das oft als Oberbegriff gebraucht wird – findet man auch die Bezeichnungen Scrub und Gommage, die nur eingeschränkt Synonyme sind. Alle bedeuten „Exfoliation“, abschälen, allerdings werden sie meist für unterschiedliche Methoden verwendet. Scrub und Gommage stehen für eine mechanische Exfoliation, die durch Massagen und Behandlungen (mit Massagehandschuhen oder Kosmetikprodukten) erfolgt. Im Unterschied zum Scrub wird die Gommage mit sehr viel feineren Körnchen oder Pulver durchgeführt, die sich insbesondere für Gesichtsbehandlungen eignen. Peeling bezeichnet dagegen häufig eine chemische Exfoliation mit Cremes und Lotionen, die reich an Fruchtsäuren sind.

Regenerierende Peelings an Bord

In den Wellness-Bereichen der Costa Schiffe finden Sie eine Reihe von Gesichts- und Körperbehandlungen, die Ihnen ganz besondere Entspannung schenken. Sehr beliebt ist die „Exotic Lime and Ginger Massage“: Der Körper wird während eines Peelings mit warmen Ölen, Limette, Ingwer und Salz sanft abgerieben, bis die Haut glatt und samtweich ist, worauf eine individuell gestaltete, besonders wirksame Körpermassage folgt, durch die die Haut fein und straff wird. Nachdem Sie die magische Wirkung eines Peelings entdeckt haben, könnten Sie es auch in Ihre häusliche Routine integrieren. Nehmen Sie das Frangipani Monoi Salt Glow mit nach Hause: Mit seinem wundervollen Duft nach Frangipani und Hibiskus wird es Sie immer an die schönsten Momente Ihres Urlaubs erinnern.