Santorin ist die Perle der Kykladeninseln, und ihre Pracht inspiriert jedes Jahr Tausende von Touristen, ein Flugticket zu kaufen, und die vielgerühmten Strände zu besuchen. Ein romantischer Urlaub par excellence, den Sie hier auf Santorin erleben können - wo sich Meer und Himmel am Horizont treffen und sich in eine Landschaft von grenzenloser Schönheit einfügen.

 

Im Laufe der Jahrhunderte hat die Inselgruppe eine Reihe von vulkanischen Umwälzungen erlitten und wurde durch das Erdbeben von 1956 fast vollständig zerstört. Santorin jedoch hält stand und ist seitdem allzeit bereit, Sie zu empfangen: mit dem Charme ihrer makellosen, von der Sonne geküssten Häuser und den bunten Dächern, die den Blick auf das kristallklare Meer zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Die Insel ist die südlichste der Kykladen und liegt in der griechischen Ägäis, auf halbem Weg zwischen Kreta und Athen. In ferner Vergangenheit noch als "Strongili" bekannt, hat sie nach einer Eruption ihre charakteristische halbmondförmige Form erhalten, die wir heute bewundern können. 

 

Von den fabelhaften Stränden bis hin zu atemberaubenden Sonnenuntergängen über der Caldera haben wir eine Liste von 15 Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten auf Santorin zusammengestellt - für einen unvergesslichen Besuch auf einer der 20 schönsten Inseln Griechenlands!

 

  • Das Dorf Oia
  • Der Vulkan von Santorin
  • Die Caldera
  • Die archäologische Stätte Akrotiri
  • Das Dorf Fira
  • Die Vulkaninseln Nea & Palea Kameni
  • Die Insel Thirasia
  • Das Dorf Megalochori
  • Strände auf Santorin
  • Der Berg Profitis Ilias
  • Das Dorf Pyrgos
  • Das Dorf Imerovigli
  • Das Dorf Firostefani
  • Verkostung lokaler Produkte
  • Weinprobe auf Santorin

Das Dorf Oia

Weiße und blaue Kuppeln, die das Netz der engen Gassen überragen: das ist Oia, das Dorf, das die Caldera des Vulkans von Santorin vom äußersten Norden her überblickt und heute das Symbol der Insel schlechthin ist. Sein traditioneller Geist ist auch nach dem Aufkommen des Massentourismus nicht erloschen, und obwohl das Zentrum mit Geschäften und Luxusboutiquen übersät ist, verwandelt sich das zauberhafte Oia durch den Abstieg in die Gassen in genau jenes Paradies, das jeder mindestens einmal schon auf Bildern und Fotografien bewundert hat. 

 

Was kann man im Dorf Oia unternehmen? Tauchen Sie ein in die engen und steilen Gassen zwischen den würfelförmigen weißen Häusern, besuchen Sie eins der malerischen, kleinen Küsten-Lokale und genießen Sie bei einem Aperitif den milden Wind, das Funkeln des Meeres und den herrlichen Sonnenuntergang. Tatsächlich ist dies der Ort par excellence, an dem man den Sonnenuntergang auf Santorin zelebrieren kann: der gesamte Himmel ist rosa gefärbt und verwandelt auch das Wasser in ein sprichwörtliches Farbenmeer.

 

Ein weiterer ausgezeichneter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen, sind die Ruinen der Burg von Agios Nikolaos. Es handelt sich hier um eine venezianische Burg aus dem 15. Jahrhundert, die ihren Namen von der winzigen stilvoll in den Felsen gemeißelten Kirche in der Kotsifu-Schlucht erhalten hat. Der Bau der Burg geht auf die Zeit der großen Piratenangriffe zurück, die damals eine ernsthafte Bedrohung für die Insel darstellten. In ihrem Inneren befanden sich Räume, die den venezianischen Herrscherhäusern vorbehalten waren. Leider sind nach dem Erdbeben von 1956 die meisten dieser Bauten ins Meer gestürzt und es gibt nicht mehr viel zu sehen, außer den Goulas oder den Wachturm. 

 

Wer Oia besichtigt, wird mindestens einmal an der malerischen Buchhandlung "Atlantis" vorbeikommen, einer der magischsten Orte der Welt! Eine Fundgrube wertvoller Bücher in allen gängigen Sprachen und damit das perfekte Ziel für einen Urlaubs-Nachmittag der ganz anderen Art - fernab von der Sonnenhitze und dem Trubel der Besichtigungen. Es bietet sich auf Oia weiterhin an, die vielen kleinen Kirchen zu besuchen, von denen das Dorf buchstäblich übersäht ist, und die mit ihren blauen Kuppeln die unvergleichliche Atmosphäre Santorins schaffen. Vom Dorf Oia aus können Sie auch einige der schönsten Strände Santorins erreichen, darunter den Hafen von Ammoudi.

 

Vulcano di Santorini

 

Zu den größten Errungenschaften der minoischen Zivilisation im Jahre 1600 v. Chr. gehörte zweifellos die Insel Thera, die heute als Hauptinsel unter dem Namen Santorin bekannt ist. Ihre strategische wirtschaftliche Lage und runde Form machten sie zu einem perfekten natürlichen Hafen für Handelsschiffe zum Anlegen und einer der prestigeträchtigsten Regionen der Kykladen. Als Thera im späten 16. Jahrhundert v. Chr. von Erdbeben heimgesucht wurde, erwarteten die Bewohner der Insel kein derartiges Desaster wie dann im Endeffekt stattfand.

 

Der Vulkan wurde aktiv und hat Unmengen an Rauch erzeugt und pyroklastische Eruptionen in den Himmel geschleudert, was wiederum zu Explosionen geführt hat, die so stark waren, dass sie bis nach Ägypten zu hören waren! Die Folgen dieses Ausbruchs - Tsunamis und giftige Gase – waren für die gesamte minoische Zivilisation dramatisch. Diese Ereignisse sind also der Hintergrund der charakteristischen Sichelform des heutigen Santorin. Die Caldera des Vulkans ist mittlerweile eine der am stärksten touristisch erschlossenen und bewundernswertesten Orte der Kykladen: jeder versucht, eine Unterkunft in einem der zahlreichen Hotels zu finden, die sich um sie herum angesiedelt haben.

 

Caldera

Auf Santorin dreht sich alles um die Caldera, und das kommt nicht von ungefähr: mitten in der atemberaubenden vulkanischen Landschaft befinden sich exklusive Luxushotels, Infinity-Pools, verschiedenste Shops, Geschäfte und luxuriöse Cocktailbars. Je näher die Unterkunft an der Caldera liegt, desto größer scheint der VIP-Faktor und das des Dolce Vita-Ambiente zu sein. Eine einzigartige Aussicht auf die Caldera können Sie aber auch direkt von Fira oder Oia, dem nördlichsten Dorf der Insel, erhalten.

 

Wir empfehlen einen Spaziergang von Fira nach Imerovigli, der ein einzigartiges Panorama über die Caldera bietet. Mindestens einmal während Ihres Aufenthaltes sollten Sie dieses einzigartige Küstenpanorama gesehen haben. Von Fira geht es weiter zum Skaros-Rock, einer Art Felskuppe, die etwas weiter in die Caldera hineinragt: nach einer kleinen Kletterei erreicht man den dort höchsten Punkt und befindet sich damit an einem der abenteuerlichsten Aussichtspunkte Santorins.

 

Die archäologische Stätte von Akrotiri

An der Südküste Santorins, 12 km von der Hauptstadt Gira entfernt, liegt die prähistorische Ausgrabungsstätte Akrotiri, vielleicht eine der interessantesten archäologischen Attraktionen der Insel und eine der aufregendsten Stätten Griechenlands. Der Name dieser antiken Stadt, die auf die minoische Zeit zurückgeht, ist eigentlich unbekannt - Akrotiri ist einfach nur der Name des kleinen Dorfes, das in unmittelbarer Nähe liegt.

 

Akrotiri - auch bekannt als das "griechische Pompeji" - wurde durch den Vulkanausbruch  im 16. Jahrhundert v. Chr unter Asche und Bimsstein begraben und konnte dadurch so konserviert werden, dass Gebäude und andere Details über die Jahrhunderte hinweg intakt blieben und heute auf fast makellose Weise erhalten sind. Das Gleiche geschah mit Herculaneum und Pompeji, den berühmten römischen Städten, die im Jahr 79 n. Chr von den verheerenden Vulkanausbrüchen des Vesuvs in Kampanien heimgesucht wurden.

 

Akrotiri wurde 2012 nach einem tödlichen Unfall durch eine Boden-Absenkung wieder offiziell eröffnet. Nach den Verstärkungsarbeiten ist die archäologische Stätte wieder zu einem touristischen Ausflugsziel geworden, das sicher besucht werden kann. Dank der zwischen den Ruinen installierten Fußgängerbrücken, die auch einen ausgezeichneten Aussichtspunkt darstellen, lässt es sich problemlos zwischen den archäologischen Überresten des Dorfes herumspazieren.

 

Die ersten Überreste des Dorfes wurden 1866 von Bergleuten gefunden, die in den Steinbrüchen des Gebietes für den Bau des Suezkanals arbeiteten. Es dauerte jedoch fast ein Jahrhundert, bis Archäologen die historische Bedeutung dieser Entdeckung einordnenn konnten, die auf die zweite Phase der protozykladischen Periode zurückgeht. Die städtische Siedlung Akrotiri war gut organisiert und mit einem geradzu futuristischen Abwassersystem ausgestattet, das heute noch unter der Straßenoberfläche erhalten ist. Viele Räume im Erdgeschoss wurden als Lager für Waren genutzt. Es gab außerdem verschiedene öffentliche Gebäude für zivile und religiöse Aktivitäten. Das größte Gebäude ist "Xeste 4", hat 3 Stockwerke und Dutzende von Räumen. Die Fragmente der dort ans Licht gebrachten Fresken stellen männliche Figuren dar, die eine Treppe hinaufsteigen, was darauf hindeutet, dass es sich um ein öffentliches Gebäude gehandelt hat.

 

Um die Schönheit der Wandmalereien von Akroriti und ihre Bedeutung, die für die Rekonstruktion einer so fernen Epoche wertvoll ist, vollständig zu verstehen, bietet es sich an, das Museum von Fira Santozeum und das Nationale Archäologische Museum von Athen zu besuchen.

 

Fira

Die Hauptstadt von Santorin, Fira, ist ein kleines magisches Dorf, das von steilen Wegen und Gassen durchzogen und seinen weißen würfelförmigen Häusern und dem Anblick der blauen Kuppeln geprägt ist.  Überall kann man hier eine atemberaubende Landschaft bewundern. Fira liegt im westlichen Teil der Insel, 10 km vom Haupthafen entfernt. Auf einer Klippe der Caldera, etwa 260 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, bietet diese wunderschöne Lage Touristen außergewöhnliche Ausblicke aufs Meer – perfekt für Luxusaufenthalte. Fira ist ein idealer Ort, um das Meer und das gesellschaftliche Leben gleichzeitig zu genießen, einschließlich Clubs, Restaurants und Boutiquen für High Fashion und Schmuck.

 

Sich in Fira zu orientieren ist einfach: Der Hauptplatz heißt Theotokopoulou-Platz und wird von Odos 25-Martiou gekreuzt, der Straße, auf der man auch die nördlichen Teile der Insel erreicht. Zugang zum Meer erfolgt direkt von einer gepflasterten Gasse aus, die vom Zentrum Firas leicht zu finden ist. Fira ist DER ORT für Nachtleben auf Santorin und der einzige Treffpunkt, an dem man bis zum Morgengrauen tanzen und fröhlich in edlen Lokalen und exklusiven Clubs trinken kann. Wer einen romantischeren und reservierteren Ort wünscht, sollte sich stattdessen in den Ortsteil Firostefani begeben, weiter nördlich und weniger touristisch frequentiert.

 

Neben dem Nachtleben ist Fira auch sehenswert wegen seines alten Hafens, der mit der Seilbahn oder dem Maultier erreichbar ist, der Kathedrale von Ypapanti und der Kirche der Jungfrau Maria von Agios

 

Bei einem Besuch des Archäologischen Museums können beeindruckende hellenistische Fresken, byzantinische Kunstwerke und prähistorische Überreste bewundert werden. Das Prähistorische Museum beherbergt einige von Akrotiris Fresken, darunter die Überreste des berühmten Blue- Monkey-Freskos. Der letzte empfohlene Halt in Fira wäre das Megaron Ghizi Museum - eine alte Patrizierresidenz, die einer venezianischen Familie, den Ghizi, gehörte. Im Inneren gibt es eine Foto-Ausstellung, die die Geschichte des Dorfes und der Insel erzählen. Hier befinden sich auch die Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Konzerte klassischer und griechischer Musik auf Santorin stattfinden.

 

Nea und Palea Kameni

Wer Santorin besucht, sollte unbedingt einen Ausflug zu den beiden Vulkaninseln Nea Kameni und Palea Kameni erwägen, die im Herzen der Caldera liegen und sich im Rahmen einer organisierten Rundfahrt per Boot erreichen lassen. Dieser Ortswechsel ermöglicht es Ihnen nicht nur, Fira und Oia aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten, sondern auch in eine unberührte, wilde Natur einzutauchen, die noch immer die Zeichen der Anwesenheit eines aktiven Vulkans erkennen lässt. Lassen Sie sich von den Fumarolen, dem Schwefelgeruch und den heißen Quellen faszinieren, um mit Ehrfurcht zu erkennen, dass die Insel alles andere als schlummert und es unterirdisch tatsächlich ständig brodelt!

 

Die Insel Thirasia

Thirasia ist die kleine Insel nordwestlich vor Santorin: Dieser bezaubernde Ort, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, wird es Ihnen ermöglichen, die Atmosphäre eines Griechenlands zu atmen, von dem Sie nie gedacht hätten, dass es auf einer solchen Touristeninsel zu finden ist. Von Santorin aus ist Thirasia zwar ständig im Blickfeld, aber nur wenige besuchen die Insel tatsächlich. Wer allerdings wissen möchte, wie Santorin war, bevor der Massentourismus eingesetzt hat, der sollte ruhig einmal einen Abstecher nach Thirasia wagen.

 

Die Insel ist mit 21 Kirchen übersät, fast alle privat und daher nicht für Besucher zugänglich. Es gibt nur wenige Geschäfte, die sich alle in Manolas, dem einzigen Dorf der Gegend, befinden. Kommen Sie wegen der Schönheit dieses abgelegenen Ortes, und bleiben Sie für den Sonnenuntergang.

 

Diejenigen, die für die Strände kommen, müssen das Baden auf einen anderen Zeitpunkt verschieben oder ein Kanu mieten, denn auf Thirasia gibt es keine Strände: Die Insel ist von rauem Vulkangestein mit scharfen Kanten gesäumt. Sie können zwar immer noch hier und da schwimmen gehen, aber nur wenn das Meer ruhig ist, und der "Meltemi" weniger stark weht. Der einzige offizielle Badebereich des Ortes ist der Hafen, wo auch die Schiffe anlegen. Trotzdem ist das Wasser hier herrlich und das Schwimmen ein Vergnügen.

 

Megalochori

Megalochori ist eines der schönsten Dörfer Santorins, etwa 10 Kilometer südlich von Fira gelegen und besonders geschätzt als einer der malerischsten Orte der Insel. Seine Existenz ist ab dem 17. Jahrhundert urkundlich belegt und entlang seiner engen Gassen trifft man überal auf historische Gebäude, alte Häuser und natürlich auch Verstecke von Piraten. Viele der Häuser hier sind von hohen Mauern umgeben, die genau dazu dienten, in den langen, einsamen Nächten Kriminelle fernzuhalten. Im Herzen von Megalochori befindet sich der Hauptplatz, ein Ort voller Tavernen, Bars und Restaurants, wo man auch "Tavli" spielen kann, was im Grunde genommen Backgammon ist. Das Gebiet um Megalochori ist außerdem für seine Weinproduktion bekannt.

 

Die Strände von Santorin

Einer der magischsten Orte Santorins ist sicherlich das Meer. Die Insel ist zwar begehrt wegen ihrer einzigartigen Atmosphäre und Achitektur aber nicht zuletzt auch wegen der schönen Strände, die sie umgeben. Nehmen wir zum Beispiel die Amoudi Bay im äußersten Nordwesen der Insel, unterhalb des Dorfes Oia: hier ist das Wasser smaragdgrün und mit kleinen Booten übersät, und der Strand, von dem aus man in die Caldera blickt, ermöglicht fantastische Tauchgänge in eine märchenhafte Unterwasserwelt.

 

Ein weiterer Strand, den man nicht verpassen sollte, ist Éxo Gialós, der zusammen mit Xiropígado und Vourvoúlos einen der wildesten und spektakulärsten Abschnitte der Ostküste Santorinis ausmacht. Hier erleben Sie von Klippen und schwarzen Kieselsteinen gesäumte Sandstrände.

 

In Monólithos, direkt südlich des Strandes von Éxo Gialós, gibt es eine gut ausgestattete Badeanlage, die typische Anlaufstelle für Familien mit Kindern ist, die einen Tag am Meer mit kompletter Infrastruktur und Komfort verbringen möchten. Auch Kamári, im Südosten der Insel gelegen, ist einen Besuch wert und bietet einen gut ausgestatteten Strand für Familien, mit flachem Meeresboden und einer besonders charmante Atmosphäre, dank exotischer Strohschirme.

 

Verpassen Sie auch nicht die Strände von Perìssa, Perìvolos, Vlychàda, ganz im Südosten der Insel - wo Sie wie vor einer mondlandschaftartigen Kulisse baden können, oder den legendären Roten Strand an der äußersten Südspitze der Insel, der aus einer roten Felszunge aus vulkanischem Sandstein besteht, die eine idyllische Lagune mit smaragdgrünem Wasser umschließt.

 

Abschließend machen Sie einen Ausflug nach Kambia, einem ruhigen Küstenort und nur einen Katzensprung vom Roten und Weißen Strand entfernt. Der außergewöhnliche Strand von Kambia ist mit runden, polierten, grauen und weißen Kieselsteinen bestückt, die ihm einen atypischen Look verleihen. Hier werden Sie Privatsphäre und Entspannung finden – ein rares Gut auf Griechenlands beliebtester Insel!

 

Der Berg Profitis Ilias

Vielleicht haben Sie schon einmal vom "grünen Strahl" gehört - eine Lichtreflexion der Sonne, die kurz vor Sonnenuntergang zu beobachten ist.  Einer der schönsten Orte, an dem man dieses seltene optische Naturphänomen bewundern kann, ist sicherlich der Monte Profitis Ilias, ein Gipfel mit 567 Metern Höhe, der sich zwischen Pyrgos und Kamari auf Santorin erhebt. Auf dem Gipfel befindet sich auch ein altes Kloster, in dem Sie eine Ausstellung mit interessanten Ikonen, Büchern, Artefakten und anderen wertvollen Kunstgegenständen der griechisch-orthodoxen Religion bewundern können. Die Gegend kann zu Fuß oder im Rahmen organisierter Ausflüge erreicht werden, die direkt von Fira aus starten.

 

Pyrgos

Pyrgos ist ein pittoreskes kleines Dorf auf Santorin, das Ihnen einen unglaublichen Blick über die gesamte Insel und ein mildes und ruhiges Klima bietet, in dem Sie sich wirklich entspannen können. Pyrgos stellt zwar kein echtes kulturhistorisches Erbe dar, aber ist bei Touristen, die gerne wandern, sehr beliebt. Lassen Sie sich von den engen Gassen und der Schönheit eines Dorfes verführen, das einen Teil seines antiken Charmes bewahrt hat.

 

Imerovigli

Imerovigli ist eines der berühmtesten und wichtigsten Dörfer Santorins und liegt auf dem höchsten Teil der westlichen Steilküste etwa 3 km von Fira entfernt. Es ist ein urtümliches, makelloses Dorf mit sanften Kurven und malerischen Windmühlen: Imerovigli liegt direkt auf der spitzen Felszunge der Insel die direkt in die Caldera, hineinragt: etwa 300 Meter über dem Meeresspiegel.

 

Firostefani

Firostefani ist ein Dorf, das direkt an Fira mit seiner leidenschaftlichen Aktivität angrenzt. Romantisch, panoramisch und ruhig, liegt es auf einem der höchsten Punkte über der Caldera und ist in 15 Gehminuten von der Seilbahn aus erreichbar. Auch bekannt als "das Dach der Insel", handel es sich um ein ideales Dorf für romantische Aufenthalte - gerade weit genug weg von der Mondänität von Fira, aber nicht komplett abgelegen. Wenn Sie in Firostefani ankommen, bietet es sich an, gleich einmal bei der Kirche der Jungfrau Maria von Agios Theodoris vorbeizuschauen, die sehr suggestiv an der gelben Fassade und dem Glockenturm mit den drei Glocken – ein beliebtes und weltbekanntes Motiv - zu erkennen ist. Von Firostefani aus lassen sich eine Reihe herrlicher Ausflüge starten, die entlang der Pfade über die Klippen verlaufen und großartige Erlebnisse auch für eingefleischte Trekkingfans bereit halten. 

 

Verkostung lokaler Produkte

Die Rezepte der Insel Santorini gehören meist zur traditionellen griechischen Küche, obwohl es einigen lokalen Restaurants gelingt, jeder Delikatesse einen "regionalen Touch” zu verleihen. Wer hierher kommt, kann zum Beispiel ein köstliches Moussaka genießen, eines der griechischen Nationalgerichte par excellence, das ein wenig an die sizilianische Aubergine Parmigiana erinnert. Probieren Sie auch die Domatokeftedes, köstliche Tomatenkugeln mit Minze und Zwiebeln - ein Gericht, das auch für Vegetarier und Veganer perfekt geeignet ist, da es keine Produkte tierischen Ursprungs enthält. Wenn Sie nach Griechenland kommen und Tzatziki nicht ausprobieren, müssen Sie Buße tun und wiederkommen: hierbei handelt es ich um eine cremige Sauce, die in griechischen Lokalen normalerweise als Vorspeise serviert wird. Hergestellt aus griechischem Joghurt, Knoblauch und Gurke, sorgt Tzatziki für eine wahre Geschmacksexposion im Gaumen und belebt die Sinne.

 

Auch auf Santorini können Sie natürlich auch Gyros probieren, in Griechenland das Straßenessen schlechthin. Mit einiger Ähnlichkeit zum Kebab, besteht das Gyros hier aus einer Pita, die mit lang gekochtem und mit viel Tzatziki gewürztem Schweinefleisch gefüllt ist.


Die Desserts von Santorin sollten ebenfalls auf keinen Fall vergessen werden: genießen Sie ein Stück saftiges Baklava - eine Kreation aus dünnen Blätterteigschichten mit Walnuss-Füllung, die in einer Mischung aus Zucker, Honig und Zitronensaft eingeweicht, mit Gewürzen veredelt und mit  Rosenwasser begossen wurde. Das Ergebnis ist eine schockierend-süße Nascherei mit umwerfendem Geschmack, die Sie nicht vergessen werden.

 

Weinprobe auf Santorin

Dem Charme einer Weinprobe-Tour auf Santorin kann und sollte man nicht widerstehen. Eine solche beginnt natürlich mit dem Assyrtiko, einer Denomination, die die Insel berühmt gemacht hat. Man sollte nicht vergessen, dass die vulkanische Gegend von Santorin im 14. und 16. Jahrhundert einige der besten Weine Europas hervorgebracht hat. Danach ging ihre Popularität zurück, um Platz für italienische und französische Weine zu schaffen - was aber nicht bedeutet, dass eine gute Flasche Santorin-Wein weniger wert wäre. 

 

Warum ist der Wein hier so gut? Der vulkanische Boden, mineralreich und fruchtbar, ist ideal für den Anbau von Weinreben geeignet, die in dem milden, sonnigen Klima des Mittelmeers wunderbar gedeihen können. Zu den Weingütern, die auf der Insel unbedingt zu besuchen sind, gehören: Summer Argryos, Santo Wines, Gaia und Domaine Sigalas. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie sich eine Weinprobe-Tour zusammenstellen sollen, verlassen Sie sich einfach auf lokale Reiseleiter, die Sie zu den charakteristischsten Orten lokaler Produktion begleiten werden.

 

Abfahrten nach Santorin mit Costa Kreuzfahrten

Romantisch und voller atemberaubender Naturlandschaften wird Santorin Sie im Handumdrehen erobern: nutzen Sie die Ausflüge mit Costa Kreuzfahrten, um sich noch mehr in diese wunderschöne Insel zu verlieben und besuchen Sie faszinierende Orte wie Fira, das Dorf Oia und die archäologische Ausgrabungsstätte Akrotiri.

 

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