Marseille, die älteste und zweitgrößte Stadt Frankreichs, wurde 600 v. Chr. von den Griechen gegründet. Dank Ihrer vorteilhaften Lage am Mittelmeer ist sie seit jeher ein Knotenpunkt der Völker, an dem immer wieder die unterschiedlichsten Kulturen aufeinandertreffen. Bei der Ankunft in Marseille stößt man sofort auf ein herrliches und zugleich sehr typisches Chaos: der dichte Verkehr, die Fischhändler… Die ganze Stadt erinnert einem an ein farbenfrohes, lebhaftes Gemälde, auf dem es zahlreiche bunte und fröhliche Details zu beobachten gibt.

 

In Marseille kann man gut essen, man wird vom lebhaften Treiben der Stadt mitgerissen und vor allem gibt es viele interessante Dinge zu sehen. Diese Stadt, auch bekannt als das Neapel Frankreichs, bewahrt ein unschätzbares historisches Erbe, welches dazu beitragen hat, dass sie zur Kulturhauptstadt 2013 ernannt wurde. Im Zuge der Vorbereitungen auf dieses bedeutende Jahr wurden einige der wichtigsten Stadtteile saniert und erstrahlen in neuem Glanz.

 

Besucher, die Marseille als Reiseziel ausgewählt haben, dürfen sich auf atemberaubende Aussichten und hervorragendes Essen freuen.  Die Stadt ist bekannt für ihre legendäre Fischsuppe, die Bouillabaisse, die typischerweise mit braunem Drachenkopf, Knurrhahn, Petersfisch, Meeraal, Petersilie, Saucen und Gemüse zubereitet wird. Ein weiteres typisches Gericht, die in den meisten traditionellen Restaurants serviert wird, sind die Moules marinières, Muscheln in einer mit Tomaten zubereiteten Sauce, die man mindestens einmal im Leben probiert haben sollte.

 

Weitere typische lokale Speisen sind Tapenade, eine Vorspeise aus Oliven, Sardellen und Kapern und Panisse, ein Fladenbrot aus Kichererbsenmehl, das durch seine authentische Einfachheit das Herz höher schlagen lässt. Marseille ist eine Stadt, die seit Jahrhunderten die Heimat verschiedener ethnischer Gruppen ist, hauptsächlich aus Nordafrika und dem Fernen Osten. Ihre Gerichte sind zum festen Bestandteil der lokalen Küche und Teil der Kultur der Stadt geworden. Ein Beispiel ist der Aperitif Kemia, der üblicherweise mit dem Likör auf Anisbasis serviert wird, für den die Region bekannt ist: Pastis.

 

Nach dem Genuss der lokalen Köstlichkeiten ist es Zeit für einen Besuch von Canebière, dem Quartier rund um die wichtigste Hauptstraße der Altstadt von Marseille. Der Name stammt vom provenzalischen "canabe", ein Hinweis auf den Hanfanbau, der für die Herstellung von Seilen für Schiffe intensiv betrieben wurde. Die Straße wurde 1666 von Ludwig XIV. eingeweiht, doch ihre Glanzzeit fand mit der Dritten Französischen Republik ein Ende. Die Gegend ist reich an Palästen, Cafés und Restaurants sowie an kulturellen Sehenswürdigkeiten, bei denen jeder auf seine Kosten kommt.

 

Lassen Sie sich von Costa Kreuzfahrten bei der Entdeckung dieser wunderbaren Stadt begleiten und erkunden Sie die 10 wichtigsten Orte, die es in Marseille zu sehen gibt:

 

  • Vieux Port (Alter Hafen)
  • Die Kirche Saint-Laurent
  • Notre Dame de la Garde
  • MuCEM
  • Der Le Panier Viertel
  • Vieille Charité
  • Die Kathedrale von Marseille
  • Die Frioulinseln und die Burg If
  • Calanques von Marseilles
  • Die Corniche
  • Prado Küstenpark

Alter Hafen

Der Bezirk des Alten Hafens von Marseille ist seit 2.600 Jahren bewohnt: er ist das pulsierende Herz der Stadt und die Heimat von Segelbooten, Fischern, Bars, Theatern und ganz allgemein eines der authentischsten und charakteristischsten Viertel Frankreichs. Machen Sie einen Spaziergang zum Quai des Belges, dem Gebiet, in dem die Fischer in Marseille anlegen und ihre frischen Fische früh am Morgen abladen. Von hier aus können Sie zudem verschiedene Ausflüge aufs Meer unternehmen. Der Quai ist von La Canebière aus erreichbar, einer breiten Allee, die vom Hafen aus durch die Stadt führt und einen fast vollständigen Überblick über die Stadt bietet. Wer Marseille besucht, muss unbedingt einen Zwischenstopp auf dem Fischmarkt einplanen, der einen Einblick in das typische Leben der Stadt bietet und für unvergessliche Erinnerungen sorgt.

 

Unter den verschiedenen Attraktionen des alten Hafens ist auch die Fähre, mit der Sie eine Tour durch die Häfen von Fort Nicolas und Fort Saint Jean unternehmen können, erwähnenswert. Fort St. Jean wurde nach der Plünderung durch die Aragonier im Jahre 1423 zur Verteidigung des Hafens erbaut, während Saint-Nicolas im Jahr 1660 mit dem Ziel zur Kontrolle der Bevölkerung errichtet wurde Zu den beiden Festungen kam eine prächtige Brücke hinzu, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. St-Jean war einer der wichtigsten Schauplätze der Französischen Revolution.

 

Im Vieux Port sollten Sie auch die neuesten Werke bewundern, die 2013 nach der Ernennung zur Kulturhauptstadt entstanden sind. Darunter "La tettoia", das Werk des erfolgreichen Architekten Norman Foster: Ein 46 x 22 Meter großer künstlicher Himmel aus Edelstahl eröffnet den Passanten kuriose Perspektiven auf sich und die Stadt.

 

Nicht zu verpassen ist die Bar La Samaritaine, ein alter Treffpunkt, der seit 1910 ausgezeichneten Tee serviert und zu einer Institution der Stadt geworden ist. In Porto Vecchio bietet sich ein Abendessen mit typischer Fischsuppe oder Bouillabaisse an, wobei Sie darauf achten sollten, die touristischsten Orte zu vermeiden und sich stattdessen für einen traditionelles Restaurant zu entscheiden.

Die Kirche Saint-Laurent

Archäologen sind der Meinung, dass die Kirche Saint-Laurent genau dort gebaut wurde, wo einst die ersten griechischen Siedlungen lagen. Am Fuße des Hügels, auf dem sich die Kirche befindet, wurde tatsächlich eine archaische ionische Hauptstadt entdeckt, die wahrscheinlich zum Heiligtum von Apollo Delphinios gehörte. Die Lage von Saint-Laurent bietet einen herrlichen Blick auf den Vieux Port mit seinen alten und neuen Gebäuden und eine außergewöhnliche Aussicht auf das blaue Meer.

 

Saint-Laurent ist mutmaßlich das älteste christlich-religiöse Gebäude in Marseille und hat sich dank einiger Restaurierungen im Laufe der Jahrhunderte bis heute erhalten. Der Innenraum beherbergt drei prächtige Kirchenschiffe, die durch quadratische Säulen getrennt werden. Diese tragen gleichzeitig die Querbögen in Form von schlanken Tonnengewölben. Die Apsis mit Rippenwerk wurde im 17. Jahrhundert umgebaut, um Platz für den achteckigen Turm zu schaffen, der später zum Glockenturm wurde. Die Kirche enthält nummerierte Bodenplatten, die ursprünglich Grabsteine waren. Verpassen Sie die Apsis auf der linken Seite nicht – hier befindet sich die Madonna mit dem Kind aus dunklem Holz im vollkatalanischen 

Notre-Dame de la Garde

Dieas helle Profil der Kathedrale von Notre-Dame de la Garde wacht still über das Chaos von Marseille. Von hier aus genießen Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Mittelmeer. Das im romanisch-byzantinischen Stil erbaute Gotteshaus wird von der Marienstatue dominiert, welche die Marseilleer liebevoll als `La Bonne Maire` oder auf Deutsch Großmutter bezeichnen. Dieses Bauwerk besteht aus zwei Kirchen: Die in den Fels gemeißelte Krypta aus Marmor und die Oberkirche, die mit Mosaiken auf goldenem Hintergrund, Marmor und Darstellungen aller Wunder der Jungfrau Maria verziert ist.

 

Der Hügel, auf dem die Basilika erbaut wurde und Marienstatue Wache steht, ist, wie man unschwer erraten kann, ein ausgezeichneter Aussichtspunkt. Im fünfzehnten Jahrhundert fügte eine Verordnung von Karl II. von Anjou diesen Ort zur Liste der Wachposten ein. Die Kirche ist also erst im Laufe der Zeit zu einem Ort der Gottesverehrung geworden. Doch bereits während dem 19. Jahrhunderts hat sich die heilige Stätte als zu klein für die vielen Pilger erwiesen, die sie besuchen wollen. Es war Monsignore Mazenot, der beschloss, eine große Basilika zu bauen und es ist die, welche wir heute bewundern können. 

MuCEM

Das MuCEM, das Museum der Zivilisation Europas und des Mittelmeers, mit einer Ausstellungsfläche von über 45.000 m2 liegt direkt am Eingang des Vieux Ports und wurde 2013 anlässlich der Ernennung Marseilles als Kulturhauptstadt Europas eröffnet. Die futuristische Silhouette des MuCEM wurde von den Architekten Rudy Ricciotti und Roland Carta entworfen und steht am Pier J4, in der Nähe der Villa Méditerranée. Der kubisch angelegte und verglaste Museumsbau wird von einer netzartigen Betonkonstruktion überdeckt und vom Innern aus kann das Meer beobachtet werden.

 

Das Museum widmet sich ganz den Kulturen des Mittelmeerraums, einem sehr wichtigen Projekt, bei dem jede Ausstellung verschiedene Einblicke in die Anthropologie, Geschichte, Kultur, Archäologie und zeitgenössische Kunst bietet. Das Ziel ist, den neugierigen und interessierten Besuchern die Seelen der Kulturen, die im Dialog stehen, näher zu bringen und um dem, was wir heute als Europa kennen, Leben einzuhauchen.

 

MuCEM beherbergt Dauerausstellungen, Wechselausstellungen, Konferenzen, Seminare und andere kulturelle Veranstaltungen im Herzen von Marseille. Die Sammlung umfasst etwa 200 Artefakte, 135.000 Drucke, Zeichnungen, Poster und Gemälde sowie 355.000 Fotografien und 150.000 Bücher und Zeitschriften. Es ist das Ergebnis einer über 130-jährigen Sammlung, die durch den Zusammenschluss mehrerer Sammlungen des Ethnographischen Museum des Palais du Trocadéro, dem Musée de l'Homme und dem Musée national des arts et traditions populaires zusammengeführt wurde. Das MuCEM bietet eine Agora, in der Sie an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen können und der Fußgängersteg führt Sie direkt zum Place d'Armes in Fort St-Jean. Das Museum ist jeden Tag außer Weihnachten und dem 1. Januar geöffnet. 

Der Bezirk Le Panier

Hinter dem Rathaus von Marseille erreichen Sie das historische Zentrum der Stadt, bekannt als Le Panier. Der Ursprung des Namens ist ungewiss, könnte aber von einem alten Gasthaus, dem "Le Logis du Panier", abgeleitet sein. Es ist ein altes und verwinkeltes Viertel, in dem die Vorhänge in den Fenstern von den in die Jahre gekommenen Fassaden der Gebäude ablenken, wo die ältere Bevölkerung am Straßenrand angeregt plaudert und die Kinder in den Gassen spielen. Dieses Viertel mit seinen unzähligen besonderen Straßen und Gassen kann zu Fuß erkundet werden. Sie sollten auf keinen Fall den Place des 13 Cantons, Place du Refuge, Place des Moulins und Vieille Charite verpassen.

Vieille Charité

Im Herzen des Stadtteils Le Panier liegt die Vieille Charité, ein perfekt restauriertes, altes Hospiz. Dieses ganz spezielle Gebäude war einst Zufluchtsort für die Armen und Unterprivilegierten und seine Wiederherstellung im Zuge einer Renovierung hat dem gesamten Stadtteils, in dem liegt, neuen Aufschwung verliehen. Das Bauwerk wurde 1640 dank dem Beschluss des Stadtrats, einen gemeinsamen Raum für die Armen von Marseille zu schaffen, erbaut.

 

Das Resultat des Bauvorhaben, geleitet von Pierre Puget, dem Architekten des Königs, hat einen der herzerwärmendsten Orte der Provence und einen der eindrucksvollsten Architekturkomplexe Frankreichs hervorgebracht. Die Vieille Charité besteht aus vier Gebäuden auf drei Etagen, die einen Innenhof mit einer Kapelle im italienischen Barockstil überblicken. Derzeit beherbergt das Gebäude ein multidisziplinäres Zentrum, das Museum für afrikanische, ozeanische und amerikanische Kunst, das Internationale Poesiezentrum in Marseille, die Cinémathèque Le Miroir, das Museum für mediterrane Archäologie und einige Ausstellungsräume.

Die Kathedrale von Marseille

Die Kathedrale von Marseille (Cathédrale Sainte-Marie-Majeure de Marseille), die liebevoll auch La Major genannt wird, wurde im neobyzantinischen Stil erbaut und ist ein imposantes Bauwerk, das gleich bei den ersten Schritten durch Marseille die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht. Die Kathedrale wurde Mitte des 11. Jahrhunderts erbaut und mit dem Bau der neuen "Major", dem heute sichtbaren und offenen Teil der Kirche, in zwei Teile geteilt. Die Renovierungsarbeiten haben in der Tat eine bezaubernde frühchristliche Taufkapelle ans Licht gebracht, die jedoch wieder geschlossen wurde. Die alte "Major" befindet sich neben der Neuen und kann derzeit nicht besucht werden.

 

Die Materialien, die für den Bau dieser außergewöhnlichen Struktur verwendet wurden, sind vielfältig: grüner Stein aus Florenz, weißer Marmor aus Carrara und Steine von Calissane und Gard, Onyx aus Italien und Mosaike aus Venedig. Das Bauwerk bietet Platz für bis zu 3.000 Besucher. 

Die Frioul-Inseln und die Burg If

Während seines Besuchs im Jahr 1516 erkannte Franziskus I. die strategische Bedeutung der Frioul-Inseln und ordnete den Bau einer Festung an, deren Funktion jedoch bald in ein Gefängnis umgewandelt wurde. In diesem Gefängnis starben viele Menschen hinter Gittern und der Name eines bestimmten Häftlings fällt dabei besonders ins Auge: José Custodio Faria, den Alexandre Dumas durch seinen Roman "Der Graf von Montecristo" berühmt machte.

 

Die If-Burg, ein Ort des Todes und der Hoffnung, kann heute dank des regulären Bootsbetriebs, der sie mit der Küste verbindet, besucht werden.

 

Die Frioul-Inseln bilden eine Kalksteinbarriere zur schönen Stadt Marseille, die schon von weitem sichtbar ist. Dieser Archipel besteht aus vier Inseln: Pomègues, Ratonneau, If und Tiboulen. Der definierte Charakter dieser vom Herrscher geprägten Inseln zeugt von einer fernen Geschichte. Das Mikroklima ermöglicht das Gedeihen von insgesamt 200 typischen Blumenarten und die Inseln sind ein Zufluchtsort für viele Seevögel und das Heimatgebiet der Möwe Leukophyt. Der Frioul-Archipel gehört seit 1971 zur Stadt Marseille und der Ort Port Frioul, 1974 gegründet, beherbergt einige Restaurants, einen Yachthafen, einen Bauernhof mit Aquakultur und eine Zucht von Bio-Seebarschend.

 

Auf der Insel Ratonneau gibt es ein altes Krankenhaus, das Hopital Caroline, erbaut im 19. Jahrhundert, um Gelbfieberpatienten an einem ruhigen und abgelegenen Ort zu behandeln. Derzeit steht der Bau leer, ein Projekt zur Sanierung des ganzen Geländes ist aber im Gang, um ihm wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. 

Calanques von Marseille

Wenn Sie die Provence erkunden wollen, ist ein Besuch von Les Calanques unabdingbar. Dieses Paradies von Buchten, rund um Marseille gelegen, ist eines der schönsten Naturschauspiele der Welt. Die wilden Schluchten sind nichts anderes als kleine Bäche aus weißem Gestein, die vom Mistral durchbrochen werden und in ein kristallklares Meer eintauchen. Der etwa 20 Kilometer lange Küstenstreifen Les Calanques steht dank seiner reichen Flora und Fauna seit 1970 unter Naturschutz.

 

Die Gegend ist bis auf wenige Abschnitte mit dem Auto fast unzugänglich, die meisten Calanques können jedoch zu Fuß über eher anspruchsvolle Wanderwege besucht werden. Ein lohnender Ausflug ist der Besuch dieser Buchten mit einem Boot. Verpassen Sie auf keinen Fall die unberührte Schönheit und machen Sie einige Fotos von den berühmten Cabanons, den bunten Bootshäusern, die durch das Zusammenspiel mit den Calanques noch authentischer wirken.

 

Von allen Schluchten ist Sormiou die größte und berühmteste - sie ist ein wahres Wunder. Hier entdeckte ein Taucher aus Cassis eine Höhle mit prähistorischen Höhlenmalereien, die heute nicht öffentlich zugänglich ist. Auch die Calanque de Cellelongue, de Morgiou, de Port Pin uns de Port Piou a Cassis sind ein Besuch wert.

Die Corniche

La Corniche ist der Name der langen Panoramastraße, die Marseille durchquert und am Meer entlang führt. Sie wurde ursprünglich John F. Kennedy gewidmet und kann man über den Quai de Rive-Neuve erreichen werden. Es ist ein ausgezeichneter Ort, um einige der aufregendsten Orte der Stadt zu bewundern, wie die Porte d'Orient und das Denkmal der Rapatriés. Die Route ist genauso schön wie eindrucksvoll und bietet einen Blick auf private Luxusvillen. Am Ende erreicht man die Strände des Prado, einem authentischen Küstenpark innerhalb der Stadt, der einige der wichtigsten touristischen Einrichtungen beherbergt.

 

La Corniche wurde 1848 nicht für touristische Zwecke, sondern ausschließlich mit dem Ziel erbaut, 8.000 Arbeitslose zu beschäftigen. Aus den Arbeiten, die 15 Jahre gedauert haben, eine der schönsten Straßen der Welt entstanden. Die Straßenbahnlinie, die nach Cassis führt, liegt auch in der Nähe und man gelangt damit in den Naturpark der Calanques.

Prado Küstenpark

Mitte der 70er Jahre begannen der Bau der U-Bahn von Marseille und damit entstand die Notwendigkeit, die Bauabfälle zu entsorgen. Durch den Bauschutt sind künstliche Hügel entstanden, auf denen der Prado Küstenpark mit vierzig Hektar Wiesen, Parks, Spielplätze und den sechs fantastische Sand- und Kiesstränden Plage Gastone Deffere, Plage Borely, Plage de L'Huveanune, Plage Bonnevienne, Plage de la Vieille Chappelle und Plage de la Pointe Rouge angelegt wurde.

 

Dieses Projekt hat die Marseille für Besucher deutlich attraktiver gemacht und die Lebensqualität der Einheimischen durch Grünflächen von allerhöchstem Standard erheblich erhöht. Neben verschiedenen Aktivitäten für Jugendliche, wie dem Skatepark, befinden sich hier auch zwei Museen: das Kunstgewerbemuseum im Borely-Palast und das Museum für Zeitgenössische Kunst, gekennzeichnet durch die große Statue des Künstlers César Baldaccini.

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