Malaga ist eine perfekte Mischung aus Antike und Moderne und eine der schönsten und aufregendsten Städte Andalusiens. Die Hauptstadt der Costa del Sol hat ihren Touristen, die jedes Jahr auf der Suche nach einem einzigartigen und unvergesslichen Erlebnis auf die Straßen und an die Strände Spaniens strömen, viel zu bieten. Malaga ist unter diesem Gesichtspunkt ein Juwel: Museen, arabische Festungen, bunte Straßen und trendige Viertel. All dies, umgeben von wunderschönen Gärten, natürlichen Schluchten und Wander- und Spazierwegen, wird Ihnen den Atem rauben.

 

Wir haben für Sie 13 sehenswerte Dinge in und um Malaga ausgewählt:

 

  • Kathedrale
  • Römisches Theater
  • Alcazaba
  • Burg des Gibralfaro
  • Haus und Museum von Picasso
  • Flamenco-Shows
  • Messe Malaga
  • Carmen Thyssen Museum
  • Umgebung von Malaga: die Caminito del Rey
  • Umgebung von Malaga Umgebung: Gibraltar
  • Umgebung von Malaga: Granada
  • Alhambra (Granada)
  • Umgebung von Malaga: Cordoba

Kathedrale von Malaga

Ein empfehlenswerter Rundgang durch die Stadt beginnt bei der Kathedrale, einem gewaltigen Meisterwerk der Renaissancekunst, dessen Bau zwei Jahrhunderte gedauert hat. Das Bauwerk steht auf den Grundmauern einer alten Moschee, an die nur noch der Patio de los Naranjos, ein kleiner Innenhof, und die Orangenbäume erinnern. Wer sich ins Innere begibt, kann eine markante 40 Meter hohe Kuppel bewundern und dann die Dachterrasse besuchen – nach den 200 Stufen genießen Sie eine atemberaubende Sicht auf die Stadt und die Küste. 

Das römische Theater von Malaga

Unter den vielen Attraktionen Andalusiens und insbesondere Malagas ist das Römische Theater ein wahres Highlight. Dieser bezaubernde Ort ist gleichzeitig eines der ältesten Denkmäler der Stadt und eine der wenigen römischen Ruinen, die in dieser Region noch erhalten sind. Das Theater wurde zum Bien de Interés Cultural (Kulturgut) erklärt und zieht jedes Jahr Touristen und Wissenschaftler an, die die Geschichte dieser einzigartigen Artefakte hautnah entdecken wollen.

 

Der Plan des Amphitheaters ist fast intakt geblieben: Die Sitze für das Publikum, das Orchestra und die Bühne sind auf einem offenen Gelände auf drei Ebenen erhalten. Dank der archäologischen Arbeiten wurde auch die Szenerie dieses Ortes wiederhergestellt und er bietet heute während der Theateraufführungen Platz für bis zu 200 Zuschauer.

 

Im Jahr 2010 wurde das Besucherzentrum (Centro de Interpretación de Teatro Romano) eröffnet, um die Bekanntheit des wertvollen Monuments aus der Römerzeit zu steigern. Das prismenförmige Gebäude aus Stahl wurde von Antonio Tejedor entworfen und bietet Besuchern mit interaktiven Ausstellungen einen hervorragenden Überblick über diesen Ort.

Alcazaba

Die Alcazaba ist eines der Wahrzeichen, das an die glorreiche arabische Vergangenheit Malagas erinnert. Diese prächtige Residenz ist ein Schmelztiegel der Kulturen, von der arabischen über die römische bis zur Renaissance. Um zum Eingang zu gelangen, spazieren Sie dem Römischen Theater entlang und durch einen üppigen Garten mit Palmen, Orangen und Jasmin.

 

Die Festung Alcazaba wurde in der maurischen Zeit im 11. Jahrhundert auf Anordnung des damaligen Königs des Taifas von Granada, Badis ben Habùs, errichtet. Die Höfe sind ein Glanzstück von Pracht und Schönheit, mit wunderbaren Verzierungen, Torbögen, Springbrunnen und dem wertvollen archäologischen Museum, das eine atemberaubende Sammlung von islamischer Keramik und historischer Töpferwaren beherbergt.

Die Burg des Gibralfaro

Das Castillo de Gibralfaro von Malaga ist mitunter eines der berühmtesten Bauwerke der Stadt und begeistert die Besuchen auf einem 130 Meter hohen Hügel im Herzen der Altstadt, direkt neben der Festung der Alcazaba. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick auf Malaga, den Hafen, die Küste und natürlich auf die Plaza de Toros. Mit etwas Glück können Sie bei klarem Himmel die marokkanische Küste in der Ferne sehen.

 

Kaum ein Besucher der Stadt verpasst diese wunderbare Sehenswürdigkeit und das aus gutem Grund: Die Burg des Gibralfaro ist eines der Denkmäler, das die Geschichte des belagerten und kämpferischen Malagas aufleben lässt. Von Abderramàn III. als Festung für seine Soldaten erbaut, wurde das Schloss mit dem Einzug der Römer ausgebaut. Ihr Zweck war es, die Truppen unterzubringen und die Alcazaba, mit der sie durch die Coracha - eine Außenmauer - verbunden ist, zu schützen.

 

Zu den Bereichen der Burg, die besichtigt werden können, gehören neben den herrlichen Gärten im Freien auch der Weiße Turm, die Ställe, das Waffenlager und die Truppenbereiche im unteren Bereich. Der obere Bereich beherbergt den 17 Meter hohen Hauptturm, die Bäder und den berühmten, 40 Meter tiefe Brunnen Pozo Airòn. Hier finden Sie auch ein Besucherzentrum, das die militärische Funktion der Burg im Laufe ihrer Geschichte veranschaulicht. Unter den verschiedenen Ausstellungsstücken sind Militäruniformen der verschiedenen Garnisonsregimenter sowie die Uniform des Alabardero Corps aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. 

Haus und Museum von Picasso

Jede Person, die Malaga schon einmal besucht hat oder ein wenig Kunstwissen hat, weiß, dass in dieser Stadt einer der berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, Pablo Picasso, geboren wurde. Genau wie er es sich wünschte, befindet sich hier das Picasso-Museum, in seinem Malaga. Es war seine seine Schwiegertochter Christine, die das Projekt zur Eröffnung des Museums vorantrieb, obwohl es bereits zwei gibt: eines in Paris und eines in Barcelona.

 

Der Besuch des Museums nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise, auf der Sie die Kunst Picassos nicht nur auf eine künstlerische, sondern auch auf eine menschliche Weise erkunden und grundlegende Aspekte der Geschichte der Stadt, des Malers und Spaniens im Allgemeinen kennenlernen. Das Museum beherbergt zudem Wechselausstellungen, die es jungen lokalen Künstlern ermöglichen, sich zu präsentieren.

 

Die Sammlung des Museums umfasst 204 Werke, von denen 155 gespendet wurden. Die restlichen 49 wurden dem Museum von der Privatsammlung von Christine Ruiz-Picasso (der Schwiegertochter) und der von Bernard-Ruiz Picasso, seinem Neffen, leihweise zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung bietet eine chronologische Reise durch das Leben des Künstlers und teilt die Werke in Stilrichtungen, Techniken und experimentelle Materialien, die der Maler und Bildhauer während seiner gesamten Karriere verwendet hat, auf. Zu den wichtigsten Werken, die hier ausgestellt werden, gehören "Restaurante", Öl auf Glas von 1914, das Gemälde "Las Tres Gracias" aus der Blütezeit des Künstlers, "La Siesta" von 1932 und die legendäre "Cabeza del Toro"-Bronzestatue aus dem Sattel und Lenker eines Fahrrades.

 

Das Picasso-Museum befindet sich im Palacio de Buenavista, einem prachtvollen Bauwerk der andalusischen Renaissance. Sie sollten zudem einen Besuch des Untergeschosses des Museums einplanen, wo während der Bauarbeiten phönizische, römische und islamische Ruinen entdeckt wurden, die ein bedeutendes Beispiel für die lange Geschichte der Stadt sind.

Flamenco-Shows in Malaga

Wer sich mit Flamenco auskennt, zweifelt nicht daran: Nirgends ist die Tradition dieses Tanzes so lebendig und verankert wie in der Hauptstadt der Costa del Sol. Man denke nur an die unzähligen Shows, die im Rahmen von Veranstaltungen wie der Flamenco-Biennale oder der beliebten Feria de Agosto veranstaltet werden.

 

Wer Malaga zu anderen Zeiten des Jahres besucht, muss wissen, wohin er gehen muss, um diese Erfahrung in einem spannenden Umfeld und vor allem in Bezug auf die Traditionen genießen zu können. Nehmen wir zum Beispiel die Peñas, wie die von Juan Breva: Sie sind Vereine mit Statuten und Richtlinien. Der oben erwähnte ist der älteste in Spanien und wird auch als "Flamenco-Museum" bezeichnet. Im Obergeschoss befinden sich mehrere Erinnerungsstücke, welche die Geschichte der Region und der Stadt wiedergeben. Im Erdgeschoss finden zahlreiche Shows statt, die von Gesangs- und Gitarrenkonzerten bis hin zu Cuadros reichen.

 

Ein weiterer interessanter Ort für diejenigen, die mehr über den Flamenco erfahren möchten, ist das Kelipé "Centro de Arte Flamenco", ein Ort, der von einigen Künstlern und einer hochqualifizierten Flamencoschule geleitet wird, die auch ein öffentlich zugängliches Tablao anbietet. Ihre Show "Flamenco de Iey" wird an drei Abenden pro Woche aufgeführt.

Feria de Malaga

Sie findet im August statt und ist das bedeutendste und beeindruckendste Ereignis an der Costa del Sol. Wir sprechen von der Feria de Malaga, auch bekannt als Gran Fiesta del Verano. Während der ganzen Woche erobern Festivitäten die Städte und Strände, ohne Pause, von morgens bis abends. Tausende von Spaniern strömen auf die Straßen, um mit traditionellen Tänzen, Live-Musik, Cartojal (dem für das Fest typischen Weißwein) und Konzerten zu feiern. Es ist unmöglich, die Atmosphäre der Feria mit Worten zu beschreiben: Man muss hautnah mit dabei sein, um sich ein Bild dieser Festivitäten zu machen. 

Carmen Thyssen Museum

Der Villalòn Palast in Malaga, ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, beherbergt das außergewöhnlichen Carmen Thyssen Museums. Die Sammlung beinhaltet über 200 Werke und beginnt mit einer Reihe von Gemälden alter Meister, darunter die "Santa Marina" von Zubarán. Ein weiterer Bereich ist der romantischen Landschaftsmalerei und dem ‘Costumbrismus‘ gewidmet und schließt Werke von Genaro Pérez Villaamil, Manuel Barrón und Domínguez Bécquer ein. Mit Marià Fortuny tauchen die Besucher in die preziöse Malerei und die naturalistischen Landschaft ein. Die Ausstellung endet mit Meisterwerken der spanischen Kunst des letzten Jahrhunderts, darunter Werke von Joaquín Sorolla, Anglada i Camarasa, Ignacio Zuloaga und Julio Romero de Torres. Darüber hinaus veranstaltet das Museum auch temporäre Ausstellungen.

Caminito del Rey (65 km von Malaga entfernt)

Die Caminito del Rey liegt zwischen den Ortschaften Ardales, El Chorro und Alora und ist bei Touristen aufgrund des atemberaubenden Panoramas, das man von hier aus sehen kann, sehr beliebt. Ursprünglich als Brücke für die Instandhaltung des nahegelegenen Wasserkraftwerks gebaut, ist diese nur einen Meter breite Fußgängerbrücke bei mutigen Wanderern und Touristen gleichermaßen beliebt. Der Name "Caminito del Rey" ist auf die Einweihung des Staudamms Conde de Guadalhorce durch König Alfonso XIII. zurückzuführen.

 

Nach einer Reihe vonUnfällen wurde die Brücke 2015 endlich gesichert, damit die atemberaubende Natur des Ortes ohne Gefahr bewundert werden kann. Der Weg ist ca. 7,7 km lang, davon 3 km auf einem Holzsteg. Der Rest der Route verläuft auf Wegen durch Berge, wo Sie die einheimische Flora und Fauna und gelegentlich auch einige Bergziegen entdecken können. Einige Fossilien unterstreichen die besondere Geologie dieses Ortes.

Gibraltar (140 km von Malaga entfernt)

Bei der Ankunft in Gibraltar ist man erstmal sprachlos: Diese seltsame spanische Stadt mischt englische und nordafrikanische Elemente mit in einer Prise Italien, genauer gesagt Genua. Neben den Geschichten von Kolonialismus und kulturellem Austausch hat Gibraltar denjenigen, die es hören wollen, viel zu erzählen. Gibraltar liegt am südlichen Ende Spaniens, in Andalusien, nur wenige Kilometer von Tarifa entfernt, wo das Mittelmeer und Atlantik aufeinander treffen. Wer hierher kommt, muss unbedingt einen Sprung in die Stadt machen und sich von einer spanischen Stadt mit englischen Besonderheiten mitreißen lassen, mit einer maurischen Burg, welche die Spielregeln änderte. Obwohl sie eines der wenigen Zeugnisse dieser Zeit ist, bezieht sie sich auf eine Zeit der Herrschaft, die dieses Land nie vergessen hat.

 

Das Gibraltar Museum mit Ausstellungsstücken aus allen Epochen und den Überresten einer über 100.000 Jahre alten Neandertalerin ist ebenfalls einen Besuch wert. Der Friedhof von Trafalgar und der Botanische Garten von Alameda sollten ebenso wenig verpasst werden. 20 Minuten von der Standseilbahn entfernt, empfiehlt sich eine Besichtigung der Naturhöhle von St. Michael, die heute für Theateraufführungen genutzt wird. Ein weiteres Muss ist  qdie Festung von Gibraltar, die nicht nur einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Meer bietet, sondern Ihnen auch eine der kuriosesten Attraktionen der Gegend näher bringen wird: die Affen.  

Granada (150 km von Malaga entfernt)

Granada ist eine der faszinierendsten andalusischen Städte, in der es unzählige Dinge zu sehen und erleben gibt. Die andalusische Hauptstadt liegt am Fuße des Sierra Nevada Gebirges und besitzt ein schlichtweg unbezahlbares architektonisches Erbe. Von der maurischen Kultur bis zur Renaissance, von modernen Gebäuden bis hin zur Alhambra gibt es unzählige Orte, die Ihre Aufmerksamkeit in Granada auf sich ziehen werden. So zum Beispiel die Capilla Real, das bedeutendste christliche Denkmal der Stadt. 1505 im gotischen Stil erbaut und 1517 fertiggestellt, gibt es in den Innenräumen einen Retabel und die außergewöhnlichen Krypten von Isabella, Ferdinand und Giovanna La Pazza sowie Philipp I. von Spanien zu bestaunen.

 

Ein weiterer Zwischenstopp bietet sich beim Kloster Cartuja und beim Kloster San Jeronimo im nördlichen Zentrum Granadas an. Bestaunen Sie diese Bauwerke im Barockstil mit schönen goldenen Kuppeln, Fresken und dem schönen Altar aus buntem Marmor. Wer Granada besucht, sollte außerdem durch den Park Garcia Lorca spazieren, ein kleines grünes Zentrum mit dem Haus einer der wichtigsten Dichter des 20. Jahrhunderts: Federico Garcia Lorca.

 

Auf dem Hügel vor der Alhambra liegt eines der wichtigsten Viertel Granadas: Albayzìn oder Albaicìn, das mit seinen schmalen und malerischen Gassen einen Platz in den Herzen der Touristen und vor allem die Auszeichnung als UNESCO-Weltkulturerbe verdient hat.

Alhambra Palast (Granada)

Jeder Besucher Andalusiens kommt aus einem Grund hierher: die Alhambra. Diese außergewöhnliche Festung, die aus "Tausendundeine Nacht" zu stammen scheint, erzählt die Geschichte unterschiedlicher Epochen und Herrschaften, die sich dauerhaft in den architektonischen Stilen, aus denen sie besteht, widerspiegeln. Im Mittelpunkt des Interesses stehen sicherlich das Generalife und die Palacios Nazaries. Um den maximalen Genuss eines solchen magischen Ortes zu ermöglichen, sind Besuche jedoch nur zu bestimmten Zeitpunkten möglich. Es gibt drei Paläste, Mexuar, Palacio de Comares und Palacio de los Leones, und sie sind die wichtigsten Beispiele für den arabischen Stil auf europäischem Boden.

 

Der Besuch des großen arabischen Komplexes von Granada, der Alhambra, beginnt in der Regel an der Alcazaba, dem ältesten Teil der Festung. Dieser antike Ort hat seine Blütezeit mit den Arabern erlebt und der Beweis dafür findet sich in den Mauern, die heute unüberwindbar erscheinen. Von der Alcazaba aus gelangt man zum Torre de La Vela, dem Wachturm. Früher diente er den Soldaten als Beobachtungspunkt, wo mit einer Glocke von Eindringlingen gewarnt wurde. Als die Alcazaba ihre militärische Bedeutung verlor, wurde der Jardìn de los Adarves angelegt, ein wunderschöner Garten, der entlang des Eingangs verläuft und den Zugang zum Palacio de Carlos V und zum Komplex der Palacios Nazaries ermöglicht.

 

Die Calle Real war der Dreh- und Angelpunkt des Stadtlebens um die Paläste des Alhambra-Komplexes und ist bis heute die Hauptstraße, in der man sich innerhalb der prächtigen Anlage orientieren kann. Nicht verpassen sollte man hier die Kirche Santa Maria de la Alhambra, direkt neben dem Eingang und nur wenige Schritte vom Palacio de Carlos V. entfernt. In der Nähe der Kirche befindet sich auch das Angel Barrious House Museum, das sich berühmten Musikern widmet. Schauen Sie sich die Sammlung an und besuchen Sie die arabischen Bäder, die einst mit der Moschee verbunden waren und einer der schönsten und bedeutendsten Teile des Komplexes ist.

 

Diese Tour durch die Calle Real führt Sie zu einigen der schönsten Orte der Stadt, wie der Puerta de la Justicia und der Pilar de Carlos V. Die anderen Eingänge zur Alhambra mögen nicht so prachtvoll sein wie der zur Justicia, aber sie haben ihren eigenen Charme und sollten nicht übersehen werden. Machen Sie einen Ausflug nach Puerta de los Siete Suelos, Puerta de las Armas und Puerta del Arrabal, um die Stadt in ihrer Ganzheit zu erleben. Nahe der Stadtachse von Medina befindet sich auch das archäologische Umfeld des Palacio de Abencerrajes, eine wunderschöne Ausgrabung, die den perfekten Querschnitt durch die Geschichte des Ortes widerspiegelt. Aber auch dort ist die Erkundung der Stadt noch nicht abgeschlossen.

 

Alhambra ist gleichbedeutend mit Wasser: das gleiche Wasser versorgt die Brunnen, Kanäle und Wasserspiele, die über die ganze Stadt verteilt sind. Aber wie kam ein so kostbares (und knappes) Gut in die Stadt? Durch den Acequia Real, ein Kanal, der mit einem ausgeklügelten Hydrauliksystem ausgestattet ist. Dies ermöglich seit Jahrhunderten, das Wasser des Flusses Darro zu transportieren und es zu den Quellen der Gebäude zu leiten.

Cordoba (160 km von Malaga entfernt)

Zu den schönsten und eindrucksvollsten Städten Andalusiens gehört sicherlich auch Cordoba, die antike Hauptstadt des Arabischen Reiches, in der noch heute einige der schönsten Moscheen Europas zu finden sind. Obwohl die Stadt eher klein ist, ist Cordoba etwas Besonderes: Es ist die Stadt mit den weltweit meisten Denkmäler und UNESCO-Weltkulturerben.

 

Nach Ihrer Ankunft sollten Sie als erstes die Moschee von Cordoba (Mezquita de Cordoba) besuchen. Diese alte Moschee mit einer Kathedrale im Inneren - die sie nach einer Rückeroberung des Gebietes als heiligen Ort beanspruchte - liegt im Zentrum der Stadt und ist ein perfektes Beispiel für islamische Architektur, die im Jahr 711 gleichzeitig als Kirche und Moschee genutzt wurde.

 

Eine weitere wichtige Station ist die Römerbrücke von Córdoba, die den Guadalquivir überquert und mit ihren 240 Metern eine der Hauptattraktionen der Stadt ist. Das Werk wurde von Augustus, dem römischen Kaiser spanischer Nationalität, erbaut und ist das Symbol der Stadt. An beiden Enden befinden sich die Festung Puente, mit imposanten Gewölben, über das Gebäude herausragen und der Calahorra Tower, in dem heute das Museum of las tres Culturas untergebracht ist.

 

Ein weiterer interessanter Teil der Stadt ist die Juderia oder das jüdische Viertel von Córdoba. Die weißen Häuser mit kleinen Gärten geben dem neugierigen Touristen einen Einblick in das Leben in einem Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Die blumenbedeckten Wände bieten einen wunderbaren Anblick, der in der Callejon de las Flores noch schöner wird. Die im Mudejar-Stil gebaute Synagoge, die einzige in Andalusien, ist definitiv ein Besuch wert.

 

Weiter geht es nach Medina Azahara, einer Stadt 8 Kilometer von Cordoba entfernt, die vom arabischen Herrscher Aderraman III. erbaut wurde. Für das Bauwerk wurden 4.300 Säulen verwendet, von denen heute nur noch Schutt übrig ist. Die Stadt wurde als Geschenk an seine Frau Az-Zahara erbaut, aber schon nach 70 Jahren wurde sie verlassen und zerstört - heute gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Viana-Palast ist Pflichtteil jeder Tour durch Córdoba: Ehemals ein Haus, wurde es zu einem authentischen Palast ausgebaut und mit 12 Innenhöfen ausgestattet. Die Architektur verbindet Blumen, Natur, Geometrien und Wasserspiele zu einem prächtigen Innenraum, in dem einige Gemälde des Malers Goya, Stilmöbel und eine Bibliothek mit über 7.000 Bänden zu finden sind.

Abfahrten nach Malaga mit Costa Kreuzfahrten

 

Malaga bietet eine faszinierende und atemberaubende Mischung aus Kulturen und Stilrichtungen. Nutzen Sie die Ausflüge von Costa Kreuzfahrten, um den zeitlosen Charme dieser bezaubernden Stadt kennenzulernen und einige ihrer vielen Schätze wie die Kathedrale, die Alcazaba und die Burg des Gibralfaro zu entdecken.

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