Millionen Besucher jährlich aus aller Welt können sich nicht irren! Bangkok ist eine der faszinierendsten Metropolen unserer Erde – und das liegt sicher auch zu einem Teil an der Geschichte der Stadt. Hunderte Tempel zeugen in Bangkok von der buddhistischen Tradition der Thai, während der Königspalast im Stadtzentrum für das weltliche Zentrum des Jahrhunderte alten Königreiches steht. Faszinierende Verknüpfungen zwischen Religion und Königreich sind in Bangkok allgegenwärtig, das Leben auf den Straßen pulsiert am Tag und in der Nacht. Auf bunten Märkten wie den Chatuchak-Markt preisen Zehntausende Händler tagtäglich ihre Waren an. Die allgegenwärtigen mobilen Garküchen tauchen die Straßen und Gassen der Stadt in eine riesige Wolke aus faszinierenden Geruchs- und Geschmackskreationen. Selbst die Nacht lässt die Hektik der Stadt nicht abkühlen. Bangkok ist ein 24-Stunden-Phänomen, ein ruheloser Planet in sich selbst, wie nicht nur in Chinatown und rund um die legendäre Khao San Road mehr als deutlich wird. Was Sie in Bangkok in jedem Fall erleben sollten:

Die Geschichte der Stadt

Nach Einwohnern ist Bangkok heute eine der größten Hauptstädte weltweit. Den längsten Ortsnamen hat die Hauptstadt Thailands ebenfalls sicher – wenn man ihn direkt aus der Thai-Übersetzung übernimmt, wo der Name der Stadt stattliche 169 Schriftzeichen zählt. 1511 erstmals in einer portugiesischen Seekarte erwähnt, stieg Rattanakosin, ein Teil des heutigen Bangkok am östlichen Ufer des Chao Phraya 1782 zur Hauptstadt des Königreichs Thailand auf. Um 1860 lebten in der Stadt bereits 255.000 Menschen, in den 100 Jahren bis 1960 verzehnfachte sich diese Zahl. Um Platz für Wohnraum und Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, wurden viele Khlongs – Kanäle, die Bangkok einst durchzogen und als Verkehrswege und schwimmende Märkte dienten – im 20. Jahrhundert zugeschüttet. Zum Ende des Jahrhunderts wuchs die Stadt nochmals rasant, sodass heute mehr als 8,5 Millionen Menschen innerhalb der Stadtgrenzen Bangkoks leben. Zählt man das direkte Umland der Hauptstadt hinzu, leben sogar mehr als 15 Millionen Menschen an den beiden Flussufern des Chao Phraya, der nahe Bangkok in den Golf von Thailand fließt.

Die besten Fortbewgungsmittel in Bangkok

Seit der Fertigstellung der ersten gepflasterten Straße in Bangkok im Jahr 1863 hat sich der Verkehr in der thailändischen Hauptstadt so rasant entwickelt, dass sich Teile der Stadt heute nahezu in einem stetigen Verkehrskollaps befinden. Ein Metrosystem mit zwei Hauptlinien und der oberirdisch verlaufende, ebenfalls aus zwei Linien bestehende Bangkok Sky Train entlasten seit 2004 den Straßenverkehr der Millionenmetropole. Neben Bussen, Taxis und den Songthaew genannten Sammeltaxis gehören Tuktuks in Bangkok zu den typischen Fortbewegungsmitteln. Doch die Fahrt mit einem der dreirädrigen Motorradtaxis kann tückisch sein. Der Fahrpreis wird vorab verhandelt und stellt keine Garantie dar, vom Fahrer nicht an anderer Stelle abgesetzt zu werden wie ursprünglich vereinbart. Eine gute Alternative, die Sehenswürdigkeiten Bangkoks in Ufernähe des Chao Phraya unkompliziert zu erreichen sind die Expressboote auf dem Fluss. Neben regulären Linienbooten gibt es eine Touristenlinie mit neun Haltestellen, die ganztägig angefahren werden.

Der Wat Pho Tempel

Mehr als 400 Tempel gibt es in Bangkok. Einer der ältesten und wichtigsten – der Wat Pho Tempel – liegt in unmittelbarer Nähe der Expressboot-Haltestelle Tha Tien am östlichen Ufer des Chao Phraya. Die Nähe zum angrenzenden Königspalast ist hier nicht nur physisch. Die bereits damals bestehende Tempelanlage renovierte und erweiterte Rama I., der erste König der bis heute in Thailand regierenden Charki-Dynastie in den Jahren 1789 bis 1801. Wat Pho zählt in der Klassifizierung buddhistischer Tempelanlagen zu den Königlichen Tempeln Erster Klasse. Eindrucksvoll ist hier der Start in den Tag, wenn die spirituellen Gesänge der Mönche aus der Tempelanlage erklingen. Im Tagesverlauf zieht der 46 Meter lange, mit Blattgold überzogene liegende Bhudda die Aufmerksamkeit der Tempelbesucher in den Bann. Für Thailänder ist unterdessen der Besuch der goldenen Bhudda-Statue im Ubosot, dem wichtigsten Tempel der Anlage ein Muss. Im Sockel der Statue werden die sterblichen Überreste von Rama I. aufbewahrt. 

Wat Saket

Auch die Geschichte des Tempels Wat Saket geht zurück auf Rama I. und dessen Inthronisierung am 6. April 1782. Auf seinem Weg in den königlichen Palast führte der spätere König am Vorabend seiner Thronbesteigung in der Tempelanlage eine rituelle Reinigung durch. In Erinnerung an diese Zeremonie ließ Rama I. 1801 den Tempel renovieren und verlieh ihm seinen heutigen Namen, der sich mit 'Tempel der Reinigung des königlichen Haupthaars' übersetzen lässt. Die späteren Könige Rama III., Rama IV. und Rama V. sorgten schließlich für die Fertigstellung des 'goldenen Berges' und die heutige Erscheinung der Tempelanlage Wat Saket. 318 Treppenstufen führen spiralförmig auf den 79 Meter hohen, künstlich aufgeschütteten Hügel, auf dessen Gipfel eine goldene Chedi prangt. In ihr befinden sich seit 1899 einige Reliquien des Bhudda, was die Tempelanlage für viele Gläubige zu einem Heiligtum macht.

Chinatown

Kleine Gassen, überfüllte Hauptstraßen, exotische Märkte und vor allem am Abend unzählige Garküchen mit chinesischen und thailändischen Köstlichkeiten – das alles ist Samphanthawong, Bangkoks Chinatown. Lange war das Stadtviertel als Rotlichtbezirk bekannt und verschrien. Heute sind in Samphanthawong zwischen der Charoen Krong Road und dem östlichen Ufer des Chao Phraya nicht nur einige bedeutende Tempel, sondern auch die Märkte des Viertels gut besucht. Ein wahres buntes Blütenmeer ist Pak Khlong Talad, der rund um die Uhr florierende Blumenmarkt Bangkoks nahe der Memorial Bridge. Der quirlige, 900 Meter lange Sampeng Lane Market wiederum, auf dem sich das Angebot von Elektroartikeln über Gewürze bis hin zu traditioneller chinesischer Medizin erstreckt, ist mit seiner ständigen Reiz- und Besucherüberflutung eher nichts für schwache Nerven. Gute Ausgangspunkte für einen Spaziergang durch Chinatown sind die Anlegestellen der Expressboote auf dem Chao Phraya, von denen es an der Memorial Bridge direkt in das chinesische Viertel Bangkoks geht.

Der Chatuchak-Markt

Was der Wochenendmarkt in Saint-Ouen für Paris ist, ist Chatuchak für Bangkok – ein gigantisches Marktspektakel mit bis zu 300.000 Besuchern, die tagtäglich ab zehn Uhr am südlichen Ausläufer des gleichnamigen Chatuchak Park auf Schnäppchenjagd gehen. Und Schnäppchen gibt es viele an den rund 15.000 Marktständen vor Ort. Eine Spezialisierung gibt es hingegen nicht, und so werden hier seit Mitte der 1980er-Jahre neben Tagesbedarf wie Nahrungsmittel und Kleidung eben auch Möbel, Antiquitäten, Haustiere, Zeitschriften und Kunsthandwerk angeboten. Organisiert ist der Markt nach Sektionen, von denen nicht alle an jedem Wochentag geöffnet sind, an den Wochenenden aber schon. Kreditkarten sind übrigens auf dem Chatuchak-Markt nicht sonderlich populär. Cash only lautet an den allermeisten Marktständen die Devise. Und das harte Feilschen um den aus jeweiliger Sicht besten Preis gehört für Käufer und Verkäufer ganz selbstverständlich dazu.

Khao San Road

Wer am Feilschen auf dem Chatuchak-Markt seinen Gefallen gefunden hat, ist in der legendären 'KSR', der Khao San Road genau richtig. Einst nach der Veröffentlichung in einem Reiseführer zum  Bangkok-Hotspot für Rucksacktouristen avanciert, befeuerte Leonardo di Caprio im Film „The Beach“ im Jahr 2000 den Hype um die 450 Meter lange Straße, in deren zahlreichen kleinen Läden heute von falscher Markenkleidung bis hin zu aktuellen Kinofilmen auf DVD nahezu alles angeboten wird. Die Khao San Road verändert ihr Gesicht fast täglich. Kleine Bars, Restaurants und Garküchen kommen und gehen, viele Massagesalons konkurrieren untereinander mit ihrem Angebot an Thai-Massagen um die Gunst der Besucher. Erheblich ruhiger als die Khao San Road hat sich in den vergangenen Jahren die benachbarte Rambuttri Road herausgeputzt, deren Angebot dem der Khao San Road jedoch sehr ähnlich ist. Doch klar – wer einmal auf den Spuren von Leonardo di Caprio in Bangkok auf Entdeckungsreise gehen will, kann sich den Besuch der Khao San Road auf keinen Fall entgehen lassen.

Ayutthaya

Mehr als 400 Jahre lang, von 1351 bis zum Ende des Siamesisch-Birmanischen Krieges im Jahr 1767, war das 80 Kilometer nördlich von Bangkok liegende Ayutthaya die Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya und Sitz seiner 33 Könige. Von der Eroberung der Stadt und den darauf folgenden Zerstörungen durch die Armeen Birmas erholte sich Ayutthaya nicht mehr. Doch die Geschichte des frühen Königreiches lebt weiter. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Ruinen der ehemaligen Königsstadt mit ihren zahlreichen bedeutenden Palästen und Tempeln restauriert. 1981 wurde das Gelände der frühen Stadt Ayutthaya dann in die Liste der UNESCO Weltkulturerbestätten aufgenommen. Heute ist die Stadt für Besucher geöffnet und ein spannender Ausflug in die frühe Geschichte Thailands.

Was man in Thailand erleben kann

Auch wenn Bangkok genügend Attraktionen bietet, um gleich mehrere Wochen in der Stadt zu verbringen, steht der Rest des Landes der thailändischen Hauptstadt in keinster Weise nach.

Das Land des Lächelns begeistert seine Gäste mit dem Besten von Thailand: Gastfreundschaft, traumhafter Natur, Inseln, Stränden und Kultur. Kulturelle Zentren des Nordens sind Chiang Mai und Chiang Rai, das Tor zum Goldenen Dreieck, von wo aus auch Elefantensafaris in den Dschungel führen. Besondere Juwelen finden sich unter den zahlreichen Naturparks Thailands wie dem Erawan-Nationalpark im Westen des Landes mit seinen Treppenwasserfällen. Sonnenhungrige und Meerwasserfreunde fühlen sich vor allem im Süden Thailands wohl. Phuket, Koh Samui und Khao Lak bieten einige der schönsten Strände der Welt. Legendär sind auch die Mondscheinpartys am Sunrise Beach auf Koh Phangan und die Strände von Ko Phi Phi, wo einst der Film „The Beach“ gedreht wurde.

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