An der Grenze zwischen Jordanien, Israel und Palästina befindet sich in der Judäischen Wüste ein Wasserspiel, wo einzigartige Eigenschaften vorkommen, schon wenn man sich seinen Namen anschaut.

Das Tote Meer ist ein eigentlicher See, aber wieso wird es als „Meer“ bezeichnet? Seine Oberfläche ist nicht zu groß, wobei es um 600 Quadratkilometer geht (etwas mehr als der Genfersee). Dann können wir ausschließen, dass dieser der Grund ist

Der Namenurspruch ist nämlich auf den extrem hohen Salzgehalt dieser Wasserspiegels, der aus diesem Grund mit einem Meer verglichen werden kann. Es geht um einen Salzgehalt, der den Durchschnitt achtmal überschreitet, wodurch keine Lebensform möglich ist, mit der einzigen Ausnahmen von einigen Bakterien, die unter dieser Bedingung überleben können.

In der uralten Zeiten wurde dieser Wasserspiegel oft erwähnt und schon da sind zahlreiche Name zu finden, die sich auf seine Eigenschaften beziehen. Unter anderen sind erwägungswürdig ‚Meer der Wüste‘ oder ‚Meer der Steppe‘ und ‚Salzmeer‘ oder ‚(sehr) salziges Meer‘. Im Alten Testament kommt auch die Benennung als ‚das östliche‘ oder ‚das vordere Meer‘.

Der Wassergehalt ist zur starken Verdampfung zurückzuführen und wird mit der Tiefe höher, wo das Gewässer des wichtigsten Zuflusses, des Jordans, nicht gelangen können. Was den Tourismus betrifft, könnte eine Besichtigung vom Vorteil sein: Man kann darin baden, und zwar auch wenn man überhaupt nicht schwimmen kann, denn man wird auf jeden Fall ohne Mühe obenauf schwimmen, was für viele Besucher als anreizend betrachtet.

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Etymologie

Auf Hebräisch wird das Tote Meer soundYām ha-Melaḥ, ים המלח‎ genannt, was „Salzmeer“ bedeutet und dieser Name wir auch in der Genesis verwendet. In der Bibel sind auch zwei anderen Benennungen zu finden: Das Meer von Arabah (Yām ha-‘Ărāvâ ים הערבה‎) und das „Östliche Meer“ (ha-Yām ha-kadmoni הים הקדמוני‎). Die Bezeichnung „Totes Meer“ kommt in der Bibel nie vor.

Bei den Griechen hießt es ἡ Θάλαττα ἀσφαλτῖτης, „Asphaltsee“.

Die heute übliche Bezeichnung ‚Totes Meer‘ (mortuum mare) ist schon in lateinischen Schriften überliefert. Unter diesem Namen ist dieser Name schon in Justinus (Epitoma Historiarum Philippicarum Trogi Pompeii) zu finden, obwohl in älteren Zeiten (z.B. bei Plinius dem Älteren) die Römer es noch als ‚Asphaltsee‘ nannten.

Diese Bezeichnung wird auch in der arabischen Sprache übernommen, wo dieser Wasserspiegel 

‚Totes Meer‘ (soundal-Bahr al-Mayyit) oder auch ‚Das Meer von Lot‘ (baḥrᵘ lūṭᵃ (بحر لوط) genannt wird.

Geographie und Geologie

Das Tote Meer ist ein salziger See mit einer Oberfläche von 1010 Quadratkilometern und befindet sich an den Grenzen von Palästina, Israel und Jordanien und es geht um den tiefst gelegenen Wasserspiegel auf der Erde, wobei seine Küste -395 m unter dem Meereswasserspiegel liegen. Der See wird in zwei ungleichen Teilen von der Landeszunge el-Lisan geteilt, die sich aus dem süd-östlichen Strand erstreckt. Der nördliche Teil ist größer und tiefer und erreicht 400 m Tiefe. Dagegen hat der südliche Teil eine durchschnittliche Tiefe von 4 Metern (der tiefste Punkt ist 11 Meter).

Das Tote Meer wurde geschaffen, als zwei Erdplatten sich zu entfernen begannen und dabei den große afrikanische Grabenbruch erzeugten, wo sich die Erdkruste als sehr dünn ergibt.

Das Tote Meer befindet sich in einer Region, wo die Erdoberfläche immer noch sinkt, und zwar mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von ungefähr 13 cm pro Jahr. Im Gegensatz zu dieser Tiefebene sind auf der östlichen und westlichen Seite des Meeresspiegels imposante Berge zu sehen, die eine Höhe bis 1219 m erreichen.

Der See ist vom Fluss Jordan nördlich und südlich von Hügeln von Salz im festen Zustand (u.a. Jebel Usdum oder Berg Sodom) umgeben.

Jeden Tag wird das Tote Meer mit mehr als 6,5 Millionen frisches Wasser durch den Fluss Jordan und anderen kleinen Zuflüssen versorgt.

Es muss auch nicht vergessen werden, dass israelischen und jordanischen Bewässerungsprojekte dazu beitragen haben, dass die Tiefe  des Wasserspiegels gemindert wurde. Leider ist auch die Umweltverschmutzung ein sehr ernstes Problem.

Geschichte des Sees

Aus den archäologischen und historischen Berichten ergibt sich das Tote Meer als wichtige wirtschaftliche Ressource. Auch wenn – wie wir gesehen haben – es nicht belebt wird (mit der Ausnahme von einigen Bakterien und Algen), hat das Backen vom Toten See dazu beigetragen, dass dieser Wasserspiegel wichtig für die lokale Wirtschaft wurde. Hinweise auf das vom ihm gewonnen Salz sind zum Beispiel schon in der Bibel und im Talmud zu finden.

Bei den Griechen war dieser See „Asphaltsee“ genannt und dies ist zu der Tatsache zurückzuführen, dass hier Asphalt gewonnen wurde. Während der Bronzezeit wurde er beispielsweise verwendet, um Werkzeuge mit Holzgriffen zusammenzukleben. Dagegen galt es während der griechisch-römischen Zeit als Bestandteil für die Einbalsamierung der ägyptischen Mumien.

Das Gebiet um das Tote Meer war die einzige Quelle von Balsam, der vielleicht als das wichtigste Heilmittel der antiken Welt galt. In Ein Gedi sind beispielsweise Reste einer ersten Parfumproduktion des 7. Jahrhunderts nach Chr.

Dazu war dieses Gebiet berühmt für Zucker und Datteln berühmt für mehr als 2000 Jahre.

Die therapeutische und medizinische Eigenschaften des Wasser vom Toten Meer und die salzigen Thermen an der Küste war schon bei den Antiken bekannt und geschätzt. Beispielsweise schon von 2000 Jahren besuchte König Herodes diese Ortschaft, um seine zahlreichen Krankheiten zu behandeln. Diese Praxis ging weiter bis heute und der See ist ein wesentliches Zentrum zur Behandlung der Schuppenflechte.

Es gibt historische und  archäologische Zeugnisse, die die Wichtigkeit des Toten Meeres als geschäftlicher Treffpunkt für mehr als 2300 Jahre beweisen.

Die schönsten Strände

Neve Midbar Beach – Das Beste an diesem Strand besteht darin, dass dieser der an der nördlichen Küsten weniger bekannte Strand ist. Der Strand  ist Besitz vom Regionalrat und eignet sich für Touristen, die nach einer entspannten Atmosphäre suchen. Der sandige Strand ist voll ausgestattet und die Touristen haben viele Bequemlichkeiten zu ihrer Verfügung. Er ist bei Jungs sehr beliebt und auch Campen ist zugelassen. Diesen Strand erreicht man über die Zugangsstraße bei Biankini Beach oder indem man der nördlichen Teil der Region Megilot erreicht.

Kalia Beach - Kalia Beach ist der nördlichste Strand des Toten Meers und wird von Kibbutz Kalia seit den 1970ern geleitet. Die Perle des Strandes besteht darin, dass hier Naturschlamm zu finden ist. Man kann darin baden und von den wohltuenden Eigenschaften profitieren. Die Ausstattung des Strandes umfasst auch ein Restaurant, ein Souvenirgeschäft, Umkleidekabinen, ein Pool, Handtücher zum Verleih, und so weiter. Der Strand eignet sich für Touristen im verschiedenen Alter. Wenn Sie da sind, ist die atemberaubende Sicht auf die Wüste und aufs Tote Meer nicht zu verpassen.

Ein Bokek Beach – Dieser Strand befindet sich bei den Hotelbereich am Toten Meer und ist kostenlos. Da sind zahlreiche glamouröse Resorts zu finden, die auch Wellness-Behandlungen anbieten. Die Strandausrüstung wurde vor kurzem stark renoviert und alles ist trotzdem kostenlos: Picknick-Bereiche, ein Getränkestand, Sonnenliegen, ein Restaurant und ein Geschäft von Schönheitsprodukten.

Beste Aktivitäten

Body-Scrub mit Schwarzschlamm – Es geht um die „traditionelle“ Aktivität beim Toten Meer. Das wird die perfekte Vollendung Ihres Urlaubs sein. Gehen Sie dann zu Mineral Beach, wo Sie von einem endlosen Becken Schwarzschlamm genießen können. Nachdem Sie den trockenen Schlamm weggespült haben, wird sich Ihre Haut sanft wie nie zuvor fühlen. Das wird das beste Gefühl dieses Erlebnisses.

Bach Nahal David – Es wird eine einzigartige Erinnerung, die Sie für immer mitbringen werden. Da entdecken Sie kleine Becken und Wasserfälle inmitten der Wüste. Es geht um einen schönen Wanderweg, wo Sie großartige Landschaften und die Tierwelt um das Tote Meer bewundern können.  Es sind sowohl eine kürzere als auch eine längere und herausforderndere Strecke.

Qumran Caves – Das ist der Ort, wo die Schriftrollen vom Toten Meer entdeckt wurden. Hier kann man bis zur Spitze der Hügeln wandern und die Höhen erkunden, wo die Manuskripte gefunden wurden sowie alte Ruinen der Essener genießen. Die Geschichte und die Reste, die hier gefunden wurden, sind ziemlich atemberaubend.

Ein Gedi Spa – Das ist ein Badekurort und Wellnesszentrum an der Küste des Toten Meers. Es geht um Sulfur-Thermen, die einen unangenehmen Duft haben aber die wegen ihren heilenden Eigenschaften sehr besucht sind. Es gibt auch einen Pool frisches Wasser und da werden verschiedene Schönheitsbehandlungen und Massagen.

Es gibt wirklich tausende Aktivitäten, die sich für jeden eignen. Das einzige, das Sie machen können, ist einfach, sie alle zu entdecken.

Sehenswürdigkeiten

Neben den oben genannten Aktivitäten und unvergesslichen Orten erwähnungswert sind auch Arad und Wadi Bokek.

Im ersten Fall geht es um eine moderne Stadt, die 1961 gegründet wurde und die dank der archäologischen Stätte Tel Arad bekannt ist. Die Ruinen beziehen sich auf eine Zitadelle aus dem 2. Jahrtausend vor Chr. Die massiven Mauern der Zitadelle wurden mit den originalen Materialien wiedergebaut und der Komplex auch aus imposanten Türmen. Das wichtigste Gebäude ist heute der jüdische Tempel im nordwestlichen Teil der Zitadelle.

Im zweiten Fall geht es noch um ein einzigartiges Erlebnis. Über einen Wanderweg, wo Sie viel Grün und sprudelnde Quellen entdecken können. Das Wandern ist hier nicht so herausfordernd und jeder kann auf die Entdeckung dieses wunderschönes Ortes gehen. Es wird perfekt vor allem, wenn Sie die vorherigen Tagen dabei verbracht haben, in der Sonne zu liegen oder einfach etwas Entspannung zu haben.

Behandlungen

Die Wüste ist extrem trocken, theoretisch verschmutzungsfrei und mineralienreich. Unter den Mineralien, die hier im höchsten Maß zu finden sind, können folgende eingeschlossen werden:

  • Natrium -  Es hilft bei der Entfernung von Hautschuppen und erweicht die Haut;
  • Magnesium -  Es fördert den Zellenstoffwechsel;
  • Kalium – Es hilft bei der Regulierung bzw. Reduzierung des Blutdrucks.

Der hohe Salzgehalt im Wasser des Toten Meers erteilt ein wunderschönes Gefühl der Gewichtslosigkeit, reduziert den Blutdruck der Gelenke und fördert Bewegungen in denjenigen, die sonst Schwierigkeiten hätten.

Dazu kommt noch die Klimatherapie.

Die Höchstfeuchtigkeit liegt bei 35% und die Niederschläge betragen weniger als 50 ml jährlich. Dank des hohen Sauerstoffgehalts und der Mineralienkonzentration im See sowie des ernährenden Schwarzschlamm ist eins der besten Ziele für die Klimatherapie.

Das Klima beim Toten Meer ist angenehm warm und sonnig, auch im Winter. Ein Aufenthalt eignet sich für rheumatische Erkrankungen und Gelenkprobleme, sowie Hautkrankheiten, u.a. Ekzem und Psoriasis.

Haifa besuchen

Haifa ist die drittgrößte Israeli Stadt und ist auf dem Hang des schönen Bergs Karmel mit Blick aufs Mittelmeer gelegen. Obwohl es um eine traditionell arbeitende Stadt geht, gibt es wundervolle Sachen zu tun und zu besichtigen , u.a. die Gärten Bahai, die „deutsche Kolonie“ (die von der Tempelgesellschaft gegründet wurde) sowie zahlreiche Museen. Die Stadt ist bekannt, weil die gemischte jüdische und arabische Bevölkerung in Frieden zusammen wohnt, was auch in einer schönen Mischung von arabischer und jüdischer Kultur ergibt.

Die Perle der der Stadt sind ohne Zweifel die Gärten Bah’ai, die Teil vom Bah’ai World Center sind, UNESCO-Weltkulturerbe. Die wundervollen Gärten sind ein Wallfahrtsort für die Mitglieder der Glaube Bah’ai, sind am Hang des Bergs Karmel gelegen und blicken alle auf das Mittelmeer.

Am Ende der Gärten befinden sich die „deutsche Kolonie“ Haifas, deren Straßen direkt zum Hafen führen und voll von Restaurants und Cafés sind, wo Sie eine Erfrischung oder etwas zu essen genießen können.

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