Heute werden wir uns um Palau und Mikronesien, um ein endloses Gebiet kümmern, das aus zahlreichen Archipelen, Inseln und atemberaubenden Stränden besteht. Um genauer zu sein, umfasst dieses wundervolle Inselstaat aus 356 Inseln, von denen Babelthuap mit seiner Oberfläche von 396 Quadratkilometern die größte Oberfläche hat. Dieses Inselstaat gehört zu den jüngsten Ländern auf der Welt, denn wurde erst 1994 von den Vereinigten Staaten unabhängig. Es ist auch eines der am wenigsten bewohnten Staaten und hat ungefähr nur 21.000 Einwohner, die auf die zahlreichen Inseln und Inselchen wohnen: Naja, ein echtes tropisches Paradies. In dieser Erfahrung können Sie hellweiße Strände finden, die vom ruhigem und kristallklarem Wasser umspült sind. An diesem zauberhaften Ort werden Sie auch unberührte Wälder entdecken, die auf der Welt einzigartige Ökosystemen und Meeresböden offenbaren werden, wo durch Korallenriffe fabelhafte Landschaften erzeugt werden: Diese kleine natürliche Ecke ist im Wesentlichen ein eigentlicher Schatzkasten. Aufgrund der großen Anzahl von Inseln und Atollen, die uns auf die Entdeckung von Palau begleiten kommt eine Frage ganz spontan: Welche sind die besten Sehenswürdigkeiten  auf Palau? Ohne Zweifel ist Palau das an Attraktionen und Überraschungen reichste Ziele Mikronesiens. Dank den atemberaubenden Ausflügen sowie der erstaunende Biodiversität dieses Gebiets, und den kleinen, aber interessanten Museen der niedlichen Ortschaften auf der Insel Koror ist Palau oder perfekte Ort, um die vielen Nuancen und die einzigartige Seele dieser fernen und bezaubernden Region zu entdecken.

In diesem Artikel werden wir uns kümmern um:

Die Geschichte der Insel

Die ursprünglichen Einwohner von Palau sollen von Polynesien und Asien gekommen sein und besiedelten die Insel schon gegen 2000 – 1000 vor Christus. 

Wahrscheinlich wurde Palau zum ersten Mal schon im Jahre 1522 im Rahmen einer Umrundungsreise durch das Flaggschiff von Ferdinand Magellan gesichtet. Diese Sichtung erfolgte während der spanischen Mission der Trinidad um 5 den fünften Breitengrad nördlich, als sie zwei kleinen Inseln begegneten. Sie nannten sie „San Juan“ aber besuchten sie nicht.

Palau wurde nochmals 1543 vom spanischen Entdecker Ruy López Villalobos gesichtet, der sie für Spanien in Besitz nahm.

Europa erfuhr tatsächlich von Palau erst am 28. Dezember 1969, als Paul Klein, ein tschechischer Missionar, durch die Beschreibung von einigen Palauern die Karte von Palau zeichnete, die da einem Schiffbruch erlitten hatten. Durch diese Karte und einen Brief, den Klein nach Europa zukommen ließ, stieg der Interesse an Palau.

Die Insel wurde erst 1710 zum ersten Mal anlässlich einer Jesuiten-Expedition besucht, die von Francisco Padilla geleitet wurde.

Im späten 19. Jahrhundert wurde das Recht darauf von Großbritannien, Spanien und Deutschland erklärt. Der Papst erkannte das spanische Anrecht an, aber gewährte Großbritannien und Deutschland wirtschaftliche Zugeständnisse. Dadurch wurde Palau zum Teil des spanischen Ostindiens und sie wurden von den Philippinen verwaltet. 1899 verkaufte Spanien Palau an Deutschland, die von als Teil von Deutsch-Neuguinea verwaltet wurde. Da begann eine Zeit der wirtschaftlichen Entwicklung. Nur 15 Jahren danach wurde der Erste Weltkrieg erklärt und dadurch war die deutsche Verwaltung vorbei. Die Kontrolle ging somit an Japan über, was dazu fuhr, dass sie während des Zweiten Weltkriegs zu einem wichtigen Ziel für die Alliierten wurde. Deswegen wurde es in der Region viel und heftig gekämpft.

Die spanische und die amerikanische Zeiten

Im Jahre 1705 wurde noch ein Brief von Andrés Serrano nach Europa zugeschickt, wo eigentlich die Informationen kopiert wurden, die von Klein schon dargelegt wurden. Die Briefe ergaben sich in drei nicht-erfolgreiche Versuche durch die Jesuiten, nach Palau von den spanischen Philippinen zu gehen, und zwar entsprechend 1700, 1708 und 1709. Wie wir schon gesehen haben, wurde die Insel erst am 30. November 1710 anlässlich einer Expedition unter der Leitung von Francisco Padilla besucht. Aufgrund des Versagens dieser drei ersten Expeditionen wurde Palau ursprünglich von den Spaniern Islas Encantadas (Verzauberte Inseln) genannt. Trotz dieses unglücklichen Anfangs wurde Palau am Ende Teil des spanischen Kolonialreichs.

Im Laufe der Geschichte wurde Palau von verschiedenen Kolonialmächten verwaltet und deswegen hatte dieses Gebiet ein zentrale Rolle vor allem während des Zweiten Weltkriegs.

Zu der Zeit war die Insel ein Gebiet des japanischen Reichs, aber wurde von den Vereinigten Staaten übernommen. Dies geschah nach der folgenschweren Schlacht um die Palau-Inseln (15. September – 25. November 1944), als 2.000 Amerikaner und 10.000 Japaner ums Leben gekommen sind. Die USA gewannen die Kontrolle über die Philippinen wieder und Palau wurde durch Manila verwaltet, die Hauptstadt der Philippinen. Dennoch wurden die Philippinen 1946 unabhängig und dadurch wurde Palau Teil des Treuhandgebiets der Pazifischen Inseln.

Unabhängigkeit

In den Jahren 1978 und 1979 wurden in den Staaten des Treuhandgebiets der Pazifischen Inseln Referenden abgehalten, wodurch vier der sechs Treuhandgebiete 1990 die Föderierte Staaten von Mikronesien gründeten, wobei Marshall- und die Palau-Inseln sich dafür entschieden, unabhängig zu bleiben.

Palau verfasste nämlich eine Verfassung und erklärte sich am 1. Januar 1981 unabhängig. Mit den Vereinigten Staaten wurde ein einem „Abkommen über freie Vereinigung“ („Compact of Free Association“) 1982 geschlossen.

Nach einer langen Übergangsphase, während der die Präsidenten Haruo Remeliik (1985) ermordet wurde und Lazarus Salii (1988) sich das Leben nahm, kam endlich die Unabhängigkeit.

In diesen Jahren wurden Änderungen in der Verfassung achtmal vorgenommen und wurde schließlich am 1. Oktober 1994 gültig, wodurch das Ende des Status als Teilgebiet und die tatsächliche Unabhängigkeit erklärt wurde. Das neu gegründete Land wurde in den Vereinten Nationen am Ende desselben Jahres willkommen. Der Nationalfeiertag ist am 09.Juli, als Erinnerung an den Tag des ersten Verfassungsreferendums 1978, als das Volk von Palau sich dafür entschieden haben, von anderen Ländern unabhängig zu bleiben.

Seit dem Moment ist Palau eine demokratische Republik und der Präsident von Palau ist Staatsoberhaupt sowie Regierungschef, der vom Volk jede vier Jahre ausgewählt wird. In diesem Zusammenhang wird die Exekutive von der Regierung ausgeübt. Was die Außenpolitik betrifft, ist Palau mit den USA verbunden, die die Außenpolitik und die Verteidigung ausüben.

Orange Beach Three

Dieser sehr berühmte Strand befindet sich in Peleliu. In dieser Ortschaft sind zahlreiche Zimelie aus dem Zweiten Weltkrieg sowie der Peleliu Peace Memorial Park, der als Gedenkort für die japanischen Kriegsgefallenen.

In diesem Zusammenhang kann sicherlich der eindrucksvolle Orange Beach Three nicht vergessen werden. Es geht um einen wichtigen Ort für die Geschichte. Hier landeten die amerikanische Truppen, um den Flugplatz zurückzufordern. Da sind viele Soldaten ums Leben gekommen. Damit die Feinde nicht schießen konnten, erreichten der Flugzeugträger aus Mississippi und andere US-Schiffe Tiefsee aber wurden in den Höhlen von den Feinden erwartet.

Heutzutage ist dieser Ort von vielen amerikanischen und japanischen Besuchern besucht und sie erweisen ihre Ehrerbietung den Frauen und Männern, die ihre Leben für die Vaterschaft geopfert haben.

Rock Islands

Die Palauer Rock Islands werden auch „Chelbacheb“ genannt und bestehen aus mehr als hunderten Aufständen aus Kalkstein und Korell. Sie befinden sich in der südlichen Lagune von Palau, zwischen Koror und Peleliu. Es gibt 250-300 Inseln (je nach Quelle) und da wird eine Gesamtoberfläche von 42 Quadratkilometern und eine maximale Höhe von 207 Metern. Seit 2012 gehören die Inseln zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Rock Islands sind dünn besiedelt und sie sind für ihre Strände, blaue Lagunen und die schirmförmigen Inseln selbst berühmt.

Die Inseln und die umgebenden Riffen schließen die berühmtesten touristischen Zielorten Palaus, wie beispielsweise Blue Corner, Ngermeaus Island, German Channel, Blue Holes und den berühmten Quallen-See ein, der das Zuhause von stachellosen Quallen ist, die nur in Palau zu finden sind. Dies ist der bekannteste Tauchplatz auf Palau und bietet die verschiedensten Tauchmöglichkeiten an: Steilwand-Tauchen und Strömungstauchgänge, Teufelsrochen und Haifischfütterung, flache Lagunen, usw. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört auch die Dolphin Bay, wo ein Team von Tierärzten und Trainers zur Ihre Verfügung sind, um die Delphine näher kennenzulernen.

Wasserfälle Ngardmau

Die Wasserfälle Ngardmau werden auch „Taki falls“ genannt und befinden sich auf Babeldaob, der Hauptinsel von Palau. Es geht um eines der meist besuchteste Zielorte des Landes und da kommen jeden Tag zahlreiche touristischen Busse, um diese Sehenswürdigkeit zu bewundern.

Seit 2010 gehören die Wasserfälle zum Erhaltungsgebiet „Taki“. Das Erhaltungsgebiet schließt eine Reihe von terrestrischen Lebensräumen (Altholz Bestände, Grassteppe, Fluss, Sumpfwald, Sekundärwald, usw.). Das Erhaltungsgebiet ist Teil vom Middle Ridge Important Bird Area. Der gefährdete Großfußhühner Mikronesiens wurde hier gesichtet, genau wie andere einheimische Vögel.

Es gibt eine immer zunehmende Besorgnis, was die Sicherheit und die Stabilität des Wegs der Wasserfälle. Die Besucher gehen eine Treppe den Berghang hinunter und folgen einem tiefliegenden, schlammigen Pfad durch den Wald und durchqueren einen Bach, bevor sie die Wasserfälle erreichen. Die konstante Begehbarkeit erhöhte die Möglichkeit der Erosion und der Sedimentation in den Fluss. Dadurch werden die Wasserquelle der Gemeinschaft, die Flussfauna, die Meerespflanzen an der Flussmündung bedroht.

In Zusammenarbeit mit der Palau Conservation Society, fördert Seacology eine der dringlichsten Wiederherstellung Aufgaben: Der Entwurf und der Bau einer Promenade durch den tiefliegenden Wald, um diese wunderbare Landschaft schützen zu können.

Die Monolithen der Babeldaob Island

Auf der Insel Babeldaob, am nördlichsten Hang, befindet sich wahrscheinlich die in Palau älteste archäologische Stätte: Die Badrulchau Stone Monoliths. Die Stätte besteht aus 52 Megalithen aus Basalt, aufgereiht in zwei Reihen. Die Archäologen schätzen, diese geht auf das Jahr 161 zurück.

Der Zweck dieser steinernen Denkmäler wurde lange in Frage gestellt, but heutzutage denken die Meisten, dass es um Pfeiler für ein „Bai“ geht, das ein Art traditionales Versammlungshaus der Palauer ist. Laut lokalen Legenden wurde dieses Bai von Göttern gebaut und könnte bis tausend Leute gleichzeitig beherberge. Wäre es der Fall, könnten diese Monolithen die Reste des größten Bai, das je gebaut wurde.

Lieben Sie die Geschichte des Pazifischen, archäologische Geheimnisse und einen wunderbaren Meeresblick, dann werden Sie diesen verborgenen Ruinenschatz sicherlich genießen und mögen.

Schnorcheln bei Palau

Die idealen Lagen zum Schnorcheln finden Sie in den Rock Islands: German Channel, Ulong Channel, The Blue Corner und Blue Holes.

Ohne große Tiefen zu erreichen, begegnet man sofort bei dem German Channel Teufelsrochen. Auch große Meeresraubtiere (Weiß- und Schwarzspitzenhaie, sowie graue, Tiger- und Leopard-Haie) können fast überall gesichtet werden, aber das Blue Corner ist ihr Zuhause.

Mit dem Riffhaken (der scheinbar genau hier erfunden wurde) hackt man sich an dem Riff und man muss nicht anderes tun, als das Schauspiel genießen, die diese wunderbaren Tiere zeigen werden.

Das einzige Risiko besteht darin, sich von dem frenetischen Leben der Meeresböden ablenken zu lassen: Es gibt nämlich die zahlreichen Rifffische, die ohne Angst vor den großen Raubtieren zu tanzen nie aufhören.

Es ist auch möglich fast alle Arten von Anemonen zu finden (mehr als 700 Arten, u.a. Korallen und Anemonen). 

Beim Schnorcheln ist die Sicht normalerweise höher als 30 Meter und wenn es nicht sein sollte, dann können Sie wahrscheinlich das Phänomen des Laichens bewundern. Oder sind Sie in einer Planktonsäule und es wird sehr wahrscheinlich, dass sie nicht vermeiden können, einen Walhai zu sehen, der davon frisst.

Die Tauchmöglichkeiten entsprechen alle Vorstellungen und Wünschen: Neben den Böden, den Riffen und den Korallengärten und Canyons die Liebhaber dieser Sportart sind auch zahlreiche Wracks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs (amerikanische oder japanische Schiffe und Flugzeuge) zu finden.

Egal wo Sie bereits gewesen sind, in welchen Meeren geschnorchelt haben, oder was Sie auch immer gesehen haben: Für Palau sind Sie noch nicht bereit.

Beste Reisezeit

Palau kann in jeder Jahreszeit besucht werden und alles kommt davon ab, was Sie sich erwarten.

Palau ist befindet sich neben dem Äquator und deswegen kann man von warmen Temperaturen übers ganze Jahr genießen (30°C). Die trockene Saison geht von November bis April mit einer Höchsttemperatur von ungefähr 32°C und eine niedrigste Temperatur von 27°C. Die Feuchtigkeit ist hoch über das ganze Jahr.

Die Regensaison findet man zwischen Juli und Oktober, aber Gewitterstürme sind ziemlich selten, denn die Region befindet sich fast am Äquator und kann sich mitten in einem Hurrikankorridor nicht befinden.

Die beste Zeit für die Liebhaber des Schnorchelns ist in der trockenen Saison (September – Mai), wo das Meer ist ruhiger und es für Boote einfacher ist, besondere Lagen zu erreichen. Teufelsrochen werden über das ganze Jahr gesichtet aber für Haie entscheiden Sie sich absolut für März. Beachten Sie bitte, dass die Tauchortschaften an diesen Monaten etwas überfüllt sein könnten.

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