Auf der Suche nach Anregungen für das Weihnachtsmenü werden wir in der internationalen Küche fündig, die zahlreiche ungewöhnliche Rezepte bietet. Wir wollen Ihnen vier köstliche, ganz unterschiedliche Gerichte vorstellen.

"Bei dieser Süßspeise von den Philippinen handelt es sich um einen lockeren Reiskuchen mit knuspriger Kruste, der in mit Bananenblättern ausgekleideten Tontöpfen gebacken wird. "

Menudo

Dieses Gericht aus den nordwestlichen Regionen Mexikos wird traditionell am Weihnachtsmorgen gegessen, an dem es zu einer Art Brunch, der auf die Feierlichkeiten am Heiligen Abend folgt, warm gemacht wird. Die Zubereitung, die 5 – 7 Stunden in Anspruch nimmt, erfolgt am Vortag im Kreise der Familie. Hauptzutat sind Kutteln, die lange in einer Brühe mit scharfen Paprika, Zwiebeln, Limonen und Gewürzen, zu denen auf jeden Fall Koriander und Oregano gehören, gekocht werden. Menudo wird als Suppe gegessen.

Porkkanalaatikko

Hierbei handelt es sich um eine traditionelle finnische Spezialität, die entweder als Hauptgericht oder aufgewärmt als Zwischenmahlzeit gegessen wird. Die wichtigste Zutat sind Möhren, die geraspelt und dann mit Eiern, Zucker, Milch und gekochtem Reis vermischt werden. Dann wird die Masse in eine Form gefüllt, eine Prise Salz hinzugefügt, und im Ofen zu einem schmackhaften Auflauf mit knusprigen Kruste gebacken. Es gibt auch Varianten mit anderen Knollenfrüchten wie Kartoffeln oder Steckrüben.

Pavlova

Dieses typische Dessert der neuseeländischen (und australischen) Küche wird aus geschlagenem Eiweiß, feinem Zucker, Zitronensaft, einem Tropfen Essig, Speisestärke und Vanille zubereitet. Wenn sie aus dem Ofen kommt, ähnelt die Pavlova einem Baiser, mit dem Unterschied, dass nur die äußere Hülle hart wird, während das Innere weich bleibt. Die Füllung dieser Baisertorte variiert von Region zu Region und sogar von Familie zu Familie, sieht allerdings im Allgemeinen Schlagsahne und frisches Obst wie Kiwis, Erdbeeren, Granatapfelkerne und Passionsfrüchte als Beilage vor.

Bibingka

Bei dieser Süßspeise von den Philippinen handelt es sich um einen lockeren Reiskuchen mit knuspriger Kruste, der in mit Bananenblättern ausgekleideten Tontöpfen gebacken wird. Die Familien bereiten ihn zumeist zu Hause vor. In den neun Tagen vor Weihnachten wird er aber auch vor Kirchen verkauft. Bei der Zubereitung werden Butter, Eier, Zucker, Reismehl, Hefe, Kokosmilch, Kokosraspeln und geriebener Hartkäse vermengt. Auch wenn anstelle der tönernen Backform eine aus Metall verwendet wird, ist es wichtig, sie mit Bananenblättern auszukleiden, da diese während des Backens rösten und dem Kuchen seinen einzigartigen Geschmack verleihen.

Fotos: Shutterstock

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