In den Fünf-Gramm-Täfelchen der Giandujottino Maximo +39 von Guido Gobino verbirgt sich eine Geschichte, die quer über den Globus verläuft. Sie beginnt zwischen Yucatán und Guatemala, wo um 600 v. Chr. die Maya ansässig waren, die als Erste Kakao anbauten. Die Geschichte geht weiter über die Plantagen Südamerikas und Indonesiens und durchläuft die Hügel der Langhe, wo die Haselnüsse des Piemont mit geschützter Herkunftsbezeichnung wachsen. Und sie endet in Turin in der Via Cagliari, wo die Kunst von Guido Gobino in vielfach prämierten Schokoladenkreationen zum Ausdruck kommt.

"Kreativität, Geschmack und Leidenschaft kombinieren sich in unseren Rezepten mit den Aromen der Region und der Tradition."

Von 2012 bis 2016 war die Maximo +39, die nur in limitierter Produktion von Oktober bis März hergestellt wird, jährlich der Gewinner in der Kategorie „Beste Gianduja-Schokolade“ des von der „Compagnia del Cioccolato“ vergebenen Preises „Tavoletta d’oro“. Es handelt sich um ein herausragendes italienisches, handwerklich hergestelltes Produkt, das Sie auch an Bord der Costa Schiffe genießen können.

„Im Unternehmen kontrollieren wir die gesamte Verarbeitung des Kakaos von der Röstung bis zur Veredelung“, erzählt Guido Gobino. „Natürlich haben wir im Laufe der Jahre begonnen, moderne mechanisierte Techniken anzuwenden, doch der menschliche Beitrag bleibt ein maßgeblicher Faktor. Denn bei unserer Schokolade handelt es sich um ein handwerkliches Produkt, das die Tradition respektiert.“

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1964 zurück, als Giuseppe Gobino, der Vater von Guido, für die Produktion in der Manufaktur verantwortlich wird, die 1980 auch in seinen Besitz übergeht: In den 70er und 80er-Jahren wird dieser Betrieb zu einem zentralen Ort der Spezialisierung und Forschung für Schokolade. Hier wurde zudem das Interesse für die lokalen Spezialitäten wie das Giandujotto, eine Nougatpraline aus piemontesischen Haselnüssen, die Gianduja-Creme, eine Haselnusscreme, und die Haselnussschokolade geweckt, die typisch für die Kreationen des Unternehmens sind. In den 90er-Jahren geht die Führung der Manufaktur an Guido über und damit beginnt die Innovation.

„Kreativität, Geschmack und Leidenschaft kombinieren sich in unseren Rezepten mit den Aromen der Region und der Tradition“, führt Guido weiter aus. „Wir suchen nicht nach Innovation, um immer extremere Geschmacksrichtungen zu kreieren: Für uns besteht Innovation in einer gewissenhaften Auswahl der Rohstoffe, einer modernen Herstellung und einer kontinuierlichen Forschung. Wir wollen absolut perfekte Qualität erreichen.“

Dieses Ziel verliert Guido Gobino bei seinen Kreationen, für die er internationale Auszeichnungen erhalten hat, nie aus den Augen. So verlieh 2008 die „Academy of Chocolate“ in London seinem Cremino mit grobem Meersalz und Extra Vergine Olivenöl den Titel „Beste Praline der Welt“: eine Gianduja-Praline, angereichert mit zwei für Italien typischen Geschmacksnoten. Eine kleine Explosion cremigen Geschmacks, die an das einfache Glück der kleinen Dinge erinnert.

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