Nudelauflauf, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte und Gemüse, aber auch Süßes fürs Frühstück und vieles mehr. All das steht auf den Speisekarten der Costa Diadema.

"Es ist eines von vielen Projekten im Zeichen der nachhaltigen Entwicklung und eine Initiative, die im Kreuzfahrtbereich eine absolute Neuheit darstellt."

Der Überschuss an Essen, das bereits zubereitet, aber nicht serviert wurde, wird abgeholt und an Land gebracht, um die Fondazione l’Ancora Onlus in Varazze zu unterstützen, die eine Unterkunft für 20 Jugendliche betreibt und mehr als 280 Menschen in Notsituationen mit Nahrungsmitteln versorgt.

Es ist eines von vielen Projekten im Zeichen der nachhaltigen Entwicklung und eine Initiative, die im Kreuzfahrtbereich eine absolute Neuheit darstellt. Costa hat mit Nachdruck darauf hingearbeitet, den Lebensmittelüberschuss besser handhaben zu können, erst recht da Lebensmitteln von hoher Qualität und großem Nährwert an Bord verarbeitet werden. Bei diesem Projekt arbeitet Costa mit der Fondazione Banco Alimentare Onlus zusammen, für die die Verwertung der übrig gebliebenen Nahrung ein grundlegender Teil ihrer Tätigkeit und Mission ist. Nach achtmonatiger Zusammenarbeit mit diesem renommierten Partner und dank der Kooperation zwischen der Zollagentur und der Sanità Marittima zur Regulierung der Liefervorgänge ist es Costa gelungen, die rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen und ebenso eine Basis für andere Unternehmen im Schifffahrtsektor zu schaffen, die sich diesem Projekt anschließen möchten.

Die Initiative ist in Savona mit dem Flaggschiff Costa Diadema gestartet, aber das gemeinsame Ziel ist es, immer mehr Schiffe und Häfen in Italien und im gesamten Mittelmeerraum einzubinden. Das Projekt, das von den Regierungsinstitutionen – insbesondere vom Landwirtschaftsministerium – große Unterstützung erfährt, ist erfolgreich angelaufen. Auch die Crew der Costa Diadema und das ganze Unternehmen sind begeistert, weil es eine solidarische Aktion im Kampf gegen die Armut ist. Dazu kommt aus pädagogischer Sicht auch die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, ein wichtiger Punkt im Dialog mit den Jugendlichen, wie der Leiter der Fondazione l’Ancora Onlus unterstreicht. Die erste Spende erfolgte am 22. Juli, in Anwesenheit des stellvertretenden Leiters des Ministeriums für Landwirtschafts-, Ernährungs- und Forstpolitik, Andrea Olivero, der Abgeordneten Maria Chiara Gadda und Vertretern der obersten städtischen Behörden der ligurischen Region.

Das Gadda-Gesetz, das seit 2016 gilt und die Wiederverwertung überschüssiger Lebensmittel für soziale Zwecke erlaubt, ermöglicht es, dass jeden Freitagabend vor der Ankunft des Schiffes in Savona die zubereiteten und nicht servierten Gerichte vom Küchenpersonal der Costa Diadema für den Weitertransport verpackt werden. Die Speisen werden in spezielle Aluschalen gefüllt. Um die Frische zu gewährleisten, werden diese versiegelt und anschließend mit einem Etikett versehen, auf dem der Inhalt steht. Die Schalen lagern dann über Nacht in den Kühlräumen der Costa Diadema. Am Samstagmorgen werden in Savona die Schalen in Kühlbehältern vom Schiff abgeladen und in die Kühlfahrzeuge der Banco Alimentare verladen. Diese bringen das Essen zum Sitz der Fondazione l’Ancora Onlus in Varazze, wo es dann Jugendlichen und bedürftigen Familien zugutekommt.