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Freitag, der 17. Februar 2012
17.30 Uhr (MEZ) In Bezug auf die in dem italienischen Fernsehprogramm „Striscia la Notizia“ enthüllte Geschichte über eine italienische Frau, die angeblich eine Fehlgeburt als Folge des tragischen Unglücks der „Costa Concordia“ erlitten hatte, kündigt Costa Crociere an, dass das Unternehmen beabsichtigt, eine Klage bei den zuständigen Behörden einzureichen. Das Unternehmen wird gegen jeden weiteren betrügerischen Versuch ähnlich vorgehen, der das Ziel hat, aus der Tragödie persönlichen Profit zu schlagen. Wie Costa bestätigt, befanden sich weder die Frau noch ihr Ehemann am 13. Januar auf der Passagierliste der „Costa Concordia“. In mehreren Sendungen hat „Striscia la Notizia“ am 14., 15. und 16. Februar über den Fall der selbsternannten Überlebenden des Unglücks und ihrem Anwalt berichtet. Sie traten in mehreren Fernsehprogrammen auf, und ihre Geschichte wurde auch international von Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Internetseiten aufgegriffen. Über seinen Anwalt forderte das Paar 1 Million Euro Schmerzensgeld von Costa Crociere. Die Frau behauptete, im fünften Monat schwanger gewesen zu sein, als sie die Kreuzfahrt angetreten habe, und dass sie ihr Baby wenige Tage, nachdem das Schiff vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen war, verloren habe. „Striscia la Notizia“ hat die Behauptungen gegenrecherchiert und herausgefunden, dass die Geschichte erfunden war: Das Paar arbeitete mit falschen Identitäten, und keiner von beiden befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord der „Costa Concordia“.
16.00 Uhr (MEZ) Das Büro der Notfallkommission zur „Costa Concordia“ und Costa Crociere haben bekanntgegeben, dass seit dem 12. Februar um 17 Uhr der Treibstoff aus dem Kreuzfahrtschiff bislang ohne Unterbrechung gemäß den Plänen des Bergungsteams von Neri/Smit Salvage abgepumpt wird. Seit Beginn des Abpumpens bis heute um 7 Uhr morgens wurden insgesamt 952 Kubikmeter Treibstoff aus vier Tanks im vorderen Bereich des Schiffes abgepumpt. Damit müssen noch 1.428 Kubikmeter aus 13 Tanks entfernt werden, wovon sich 576 Kubikmeter noch im vorderen Schiffsteil befinden. Nach den Plänen der Experten von Neri/Smit Salvage – und sofern die Wetter- und Seebedingungen günstig bleiben – soll der verbliebene Treibstoff der „Costa Concordia“ binnen drei Arbeitswochen abgepumpt werden. Von Beginn an lagen die Prioritäten von Costa Crociere darauf, ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten und zugleich die Auswirkungen auf die Umwelt generell und insbesondere auf die Lebenswelt und die Tourismusindustrie der Insel Giglio so gering wie möglich zu halten, während die Abpumparbeiten innerhalb einer angemessen kurzen Zeitspanne vonstattengehen. Das Abpumpen wie auch die weiteren Arbeiten an der „Costa Concordia“ werden in enger Abstimmung zwischen Costa Crociere und der Notfallkommission ausgeführt.
Dienstag, der 14. Februar 2012
Costa Crociere hat die Entscheidungsfrist zur Annahme des Entschädigungsangebotes bis zum 31. März 2012 verlängert. Diese Entscheidung wurde gefällt, damit die betroffenen Passagiere mehr Zeit erhalten, um das Angebot der Reederei abzuwägen und etwaige Forderungen mit der notwendigen Ruhe aufzustellen. Die Fristverlängerung zur Annahme des Angebotes stellt die einzige Änderung an dem Entschädigungspaket vom 27. Januar 2012 dar. Die Verlängerung der Frist hat keinerlei Einfluss auf die Schadensregulierung. Sie kommt vielmehr der Bitte einiger Gäste entgegen. Das Entschädigungsangebot gilt ausschließlich für Gäste, die nach Hause zurückgekehrt sind. Für die Familien der Opfer sowie für Gäste, die verletzt wurden oder dauerhafte Schäden erlitten, wird es ein separates Angebot geben, das die jeweils individuellen Umstände berücksichtigt.
Montag, der 13. Februar 2012
14.30 Uhr (MEZ) Heute morgen um 09:00 Uhr wurde das Abpumpen von 103 m3 Treibstoff am ersten Schiffstank abgeschlossen. Die Arbeiten gehen nun am zweiten Schiffstank weiter. Seit gestern um 17:00 Uhr werden die Abpumparbeiten durch das Unternehmen Neri/Smit Salvage Engineers mit einer Geschwindigkeit von 10 m3 pro Stunde durchgeführt, begünstigt durch die guten Wetterbedingungen.
Costa Concordia, 13. Januar 2012, Zur Erinnerung
Einen Monat nach der schrecklichen Unglücksnacht, möchten wir, alle Mitarbeiter von Costa Crociere, erneut unser tiefes Beileid und unser Mitgefühl gegenüber den Familien und Freunden derjenigen Gäste und Crew Mitglieder aussprechen, die ihr Leben bei diesem tragischen Unglück verloren haben. Der 13. Januar war der traurigste Tag in der Geschichte unseres Unternehmens. Wir alle, und mit uns alle, die uns kennen, empfinden eine tiefe Betroffenheit, große Trauer und Schmerz. Dieses tragische Unglück hätte niemals geschehen dürfen. Wir werden immer derjenigen gedenken, die ihr Leben verloren und die Stunden voller Angst vor der Insel Giglio erleben mussten. Wir setzen alles daran, dass sich ein solches Unglück nicht noch einmal ereignen kann.
Donnerstag, der 2. Februar 2012
19.00 Uhr (MEZ) Bereits in den ersten Stunden nach dem tragischen Unglück der „Costa Concordia“ hat Costa Crociere die notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um Schäden für die Umwelt sowie die Wirtschaft und den Tourismus der Insel Giglio zu vermeiden. Schon in der ersten Phase hat das Unternehmen die zuständigen Behörden in Italien über alle Maßnahmen informiert und diese mit ihnen abgestimmt, um so stets ein Höchstmaß an Transparenz für alle Beteiligten zu gewährleisten. Der international renommierte Bergungsspezialist Smit Salvage BV erhielt den Auftrag, den Treibstoff aus den Tanks der „Costa Concordia“ abzupumpen und einen Plan dafür vorzulegen, wie andere Materialien und potentiell umweltschädliche Stoffe zu entfernen sind. Damit wird unmittelbar begonnen, sobald es die Wetterbedingungen zulassen. Darüber hinaus arbeitet Costa Crociere mit größtem Engagement an der schnellstmöglichen Erstellung eines Plans zur Bergung des Schiffes selbst. Auch hierbei besitzt der Schutz der Umwelt und der Insel Giglio allerhöchste Priorität. Das Unternehmen hat dazu einen technischen Expertenkreis gebildet, dem Vertreter von Costa Crociere, der Carnival Corporation & plc, der Werft Fincantieri, dem italienischen Schifffahrtsregister RINA sowie weitere Fachleute und Wissenschaftler angehören und die gemeinsam mit den zuständigen Behörden den bestmöglichen Plan ausarbeiten sollen. Wie bereits dem Leiter des für die „Costa Concordia“ zuständigen Krisenstabs, Franco Gabrielli, mitgeteilt wurde, hat Costa Crociere bei zehn internationalen Unternehmen eine Ausschreibung zur Vorlage eines entsprechenden Arbeitsplans für die Bergung der „Costa Concordia“ vorgenommen. Bei den angesprochenen Unternehmen handelt es sich um weltweit renommierte Anbietr, welche die Kapazitäten besitzen, solche Arbeiten innerhalb kürzester Zeit mit einem Höchstmaß an Sicherheit und mit möglichst geringen Auswirkungen für die Umwelt durchzuführen: 1) Smit Salvage BV, 2) Svitzer Salvage BV, 3) Mammoet Salvage BV, 4) Titan Salvage, 5) Resolve Marine Group Inc., 6) T&T Marine Salvage Inc., 7) Donjon Marine Inc., 8) Tito Neri S.r.l., 9) Fukada Salvage & Marine Works Co. Ltd., 10) The Nippon Salvage Co Ltd. Die Angebote müssen Costa Crociere bis Anfang März 2012 vorgelegt werden, um anschließend in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Komitee des italienischen Zivilschutzes einer Prüfung unterzogen zu werden. Die Auswahl des besten Konzepts erfolgt bis Ende März 2012. In Anbetracht der aktuellen Situation stellt dieser Zeitplan ein Optimum dessen dar, was realisierbar ist. Es kann angesichts der Komplexität der gesamten Operation jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Verzögerungen auftreten.
Dienstag, der 31. Januar 2012
14.00 Uhr (MEZ) VIII Permanent Commission for Public Works Senate of the Italian Republic Hearing of Pier Luigi Foschi, Chairman and CEO Costa Crociere Listen to the Hearing
Freitag, der 27. Januar 2012
16.00 Uhr (MEZ) Costa Crociere hat ein Entschädigungsangebot für Gäste vorgelegt, die von dem tragischen Unglück der „Costa Concordia“ am 13. Januar betroffen und nach Hause zurückgekehrt sind. Zugleich drückt Costa Crociere tiefste Anteilnahme für die Familien der Opfer sowie tiefstes Mitgefühl für die Familien der Vermissten aus. Für Familien, die Angehörige durch diesen schweren Unfall verloren haben, die verletzt wurden oder bei denen eine medizinische Behandlung erforderlich war, wird es ein separates Angebot geben, das die individuellen Umstände berücksichtigt. Die Entschädigung für Gäste, die zwischenzeitlich nach Hause zurückgekehrt sind, setzt sich wie folgt zusammen: - Eine Einmalzahlung von 11.000 Euro pro Person als Entschädigung für alle materiellen und immateriellen Schäden einschließlich des Verlusts von Gepäck und persönlichen Gegenständen, psychischen Leiden, Schock und der Verlust der Urlaubsfreuden - Erstattung der Kosten für die Kreuzfahrt einschließlich Hafengebühren - Erstattung der Ausgaben für An- und Abreise, sofern diese zusammen mit der Kreuzfahrt gebucht waren und noch nicht erstattet wurden - Volle Erstattung der zusätzlichen Kosten, die entstanden waren, um zur Einschiffung sowie nach Hause zu gelangen - Erstattung der Kosten für etwaige medizinische Behandlungen im Zusammenhang mit dem Unglück - Erstattung der Bordausgaben, die während der Kreuzfahrt getätigt wurden Der Umfang des Erstattungspaketes geht über das hinaus, was derzeit die internationalen Entschädigungsregeln und Gesetze vorsehen. Die Einmalzahlung von 11.000 Euro wird allen Gästen angeboten, auch Kindern jeden Alters, die gratis an der Kreuzfahrt teilnahmen. Costa wird diesen Betrag auch nicht reduzieren, wenn persönliche Versicherungen des Reiseteilnehmers bereits eine Regulierung einzelner Posten vorgenommen haben sollten. Gegenstände, die sich im Safe der Kabine befanden, werden nach Bergung des Schiffes an die Eigentümer übergeben. Zudem hat Costa Crociere psychologische Hilfe zugesagt. Gebuchte Gäste, die ihre Costa Kreuzfahrt nun nicht mehr antreten möchten, haben die Möglichkeit bis zum 7. Februar 2012 kostenfrei vom Reisevertrag zurückzutreten. Alle betroffenen Gäste erhalten in der kommenden Woche detaillierte Informationen über die weitere Abwicklung, die über eine speziell eingerichtete Serviceabteilung erfolgt.
Mittwoch, der 25. Januar 2012
14.30 Uhr (MEZ) VIII Permanent Commission for Public Works Senate of the Italian Republic Hearing of Pier Luigi Foschi, Chairman and CEO Costa Crociere Watch the Hearing
Dienstag, der 24. Januar 2012
15.00 Uhr (MEZ) Angesichts neuer Berichte über Discounts und Sonderangebote möchte Costa Cruises unterstreichen, dass Gästen der Costa Concordia, die vom tragischen Geschehen der Kreuzfahrt vom 13. Januar betroffen sind, niemals Ermäßigungen für spätere Kreuzfahrten angeboten wurden. Die Informationen, die von einer Tageszeitung und verschiedenen anderen Nachrichtenkanälen verbreitet wurden, sind komplett unbegründet im Gegensatz zu den Aussagen eines englischen Passagiers gegenüber der Zeitung. Ein Maximum an jedweder Hilfestellung und Trost für alle Betroffenen hat für Costa Cruises stets oberste Priorität. Von Anbeginn an hatten Gäste und Crew Mitglieder das ganze Mitgefühl und die Trauer des Unternehmens, das diese Haltung stets und fest auch weiterhin einnimmt.
Mit gemeinsamen Kräften, bestehend aus den Bergungsteams und aus dem Unternehmen, wurde evakuierten Gästen und Crew Mitgliedern jede notwendige Hilfe zuteil, um deren Nachhausweg zu gewährleisten. Außerdem wurden die Gäste per Telefon kontaktiert, sobald sie zuhause waren, um sicherzustellen, dass es ihnen gesundheitlich sowie emotional gut geht. Ihnen wurde auch bestätigt, dass sie eine Entschädigung für die Kreuzfahrt und für alle damit verbundenen materiellen Aufwände erhalten.
Wie angekündigt, nimmt Costa gerne den Austausch mit Gästen und Verbraucherschutzorganisationen an, um alle Entschädigungen zu definieren, die durch Härtefälle entstanden sind. Dies geschieht auch mit der Hilfestellung von Organisationen aus der Reisebranche, mit denen das Unternehmen seit Tagen in Kontakt steht.
Costa Cruises entscheidet nach ethischen Werten, mit Fairness und mit großem Verantwortungsbewusstsein und hat seinen Gästen, die spätere Costa Kreuzfahrten gebucht haben, die Möglichkeit eingeräumt, ihre Reise bis spätestens 7. Februar zu stornieren. Alle Reisebüros, die mit Costa zusammenarbeiten, wurden darüber bereits vor einigen Tagen informiert.
Costa Cruises weist außerdem darauf hin, dass alle Werbemaßnahmen unmittelbar einen Tag nach dem Unglück gestrichen wurden, dies aus Respekt vor allen von dieser Tragödie Betroffenen. Das Unternehmen konnte lediglich eine postalische Aktion nicht mehr stoppen, die bereits Ende Dezember zu einigen Kunden eingeleitet worden war.
Costa bedauert sehr die unbegründeten, diffamierenden Behauptungen, die über das Unternehmen ohne jede Verifizierung getätigt wurden.
9.30 Uhr (MEZ) Costa Crociere unterstreicht, dass der Zugang zu allen Schiffen nur unter sehr hohen und strikten Bedingungen erfolgen kann. Dies erfolgt zusätzlich zu den Zugangskontrollen der jeweiligen Hafenbehörden, die vor jeder Einschiffung vorgenommen werden. Ein Zugang zum Schiff ist damit nur möglich wenn: • Das Ticket und die Identität des Kreuzfahrtgastes überprüft worden sind • Mitglieder der Crew einen optisch erkennbaren Personalausweis vorgelegt haben • Der Name der Person auf der Gästeliste steht, die vom Unternehmen und dem Staff Captain frei gegeben wurde. Gleichzeitig muss auch der gültige Ausweis vorgelegt werden, der bei der Einschiffung einbehalten wurde. Jede Person, die mit dem Schiff abreist, ist in den Systemen an Bord erfasst. Bei der Einschiffung wird jeder Passagier fotografiert, sein Foto wird an den ID Bar Code auf der Einschiffungsliste sowie an die Costa Card gekoppelt, die jeder Passagier erhält, wenn er an Bord geht (diese Karte dient jedem Gast zur persönlichen Identifikation bei Verlassen und Betreten des Schiffs, außerdem kann er sie für die Serviceleistungen an Bord einsetzen). Niemand an Bord kann die Sicherheitsbestimmungen außer Kraft setzen. Das Unternehmen spricht strenge Disziplinarmaßnahmen aus, sollte dagegen verstoßen werden. Eine genaue Liste aller Personen, die das Schiff betreten bzw. verlassen haben (Gäste, Crew oder jede Art von Technikern), wird dem Unternehmen unmittelbar nach dem Auslaufen übermittelt. Im Fall des Unglücks der Costa Concordia wurde diese genaue Liste an die Behörden übergeben, um Überlebende, Opfer und Vermisste identifizieren zu können. In jedem Fall weist unser Unternehmen Gerüchte zurück, dass an Bord „Schwarzarbeiter“ beschäftigt gewesen seien. Costa Crociere unterliegt den höchstmöglichen Standards in Bezug auf Sicherheit und sozialer Verantwortung. Das Unternehmen ist von RINA im Rahmen der BEST4-Zertifizierung ausgezeichnet worden für seine soziale Verantwortung (SA 8000) und seine Sicherheit (OHSAS 18001), die auch Umweltschutz und grundsätzliche Qualität umfasst, und unterliegt den Untersuchungen der Zertifikationsorganisationen, den maritimen Behörden Italiens sowie all jenen Ländern, die von den Schiffen besucht werden.
Montag, der 23. Januar 2012
12.30 Uhr (MEZ) Zahlreiche Anteilsbekundungen für die Opfer und ihre Angehörigen erreichen uns in diesen Tagen, und viele Menschen bekunden uns ihre Wertschätzung für die Professionalität und Kompetenz unserer Crew. Für ihre aufbauenden Worte und ihre Solidaritätsbekundungen, die wir an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeben, sind wir sehr dankbar. Ihre Zeichen von Nähe sind in dieser Zeit besonders wertvoll für uns. Ihr Mitgefühl bewegt uns, und es ermutigt uns weiterzumachen, um auch weiterhin Ihr geschätztes Vertrauen, das Sie in uns setzen, zu verdienen.
Mittwoch, der 18. Januar 2012
21.15 Uhr (MEZ) Costa Cruises bestätigt, mit allen betroffenen Gästen des tragischen Unfalls der Costa Concordia in Kontakt zu stehen, um zu gewährleisten, dass sie sicher und wohlbehalten nach Hause gekommen sind. Ihnen wird gleichzeitig zugesichert, dass die volle Rückerstattung des Reisepreises und alle damit in Verbindung stehenden Ausgaben erfolgen.
Enge Verbundenheit und Fürsorge sowie das klare Bekenntnis zu Sicherheit in jeder Hinsicht prägen das Verhältnis zwischen Costa Cruises und ihren Passagieren. Den Gästen gebührt das wichtigste Augenmerk der Reederei – und das seit mehr als sechzig Jahren.
Costa Cruises ist zutiefst betroffen über das Schicksal der Opfer und sichert deren Familien jegliche Hilfe zu.
19.45 Uhr (MEZ) Für Costa Crociere gehört der Umweltschutz zu den zentralen Leitlinien der Unternehmensstrategie, was auch die strengen internationalen Zertifizierungen, die Costa innehält beweisen (UNIEN ISO 14001). Deshalb hat das Unternehmen sofort reagiert, als deutlich wurde, dass eine Gefahr für die Gewässer besteht. Wenige Stunden nach dem Unglück hat Costa deshalb einen der führenden Experten auf diesem Gebiet, die Smit Salvage BV, beauftragt einen Plan auszuarbeiten, der die Bergung des Treibstoffs der Costa Concordia zum Ziel hat. Unmittelbar nach Ausarbeitung wurde dieser Plan mit den entsprechenden Behörden erörtert und - als Resultat der engen Kooperation mit ihnen – zur Umsetzung ab dem Ende dieser Woche verabschiedet.
00.01 Uhr (MEZ) Wir sind sehr darüber erschüttert, dass weitere Opfer an Bord der „Costa Concordia“ gefunden wurden und wir sprechen ihren Angehörigen unsere tiefste Bestürzung und Anteilnahme aus. Mit den Behörden arbeiten wir unverändert eng zusammen und unterstützen die Rettungsmaßnahmen und Bergungsarbeiten. Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht auch, schwerwiegende Folgen für die Umwelt zu verhindern. Unsere oberste Priorität liegt nach wie vor auf der Suche nach den noch vermissten Gästen und Besatzungsmitgliedern. Gleichzeitig stehen wir mit den unmittelbar Betroffenen und ihren Familien in Kontakt, um sie nach besten Kräften zu unterstützen.
Sonntag, den 15. Januar 2012
20.15 Uhr (MEZ) Costa ist tief bestürzt über das Unglück, unser ganzes Mitgefühl gilt allen Betroffenen, und wir sprechen ihnen unsere tiefste Anteilnahme aus.
In den vergangenen 48 Stunden haben über 1.100 Costa-Mitarbeiter unermüdlich und in Zusammenarbeit mit den Behörden die anhaltenden Rettungsarbeiten für Passagiere und Besatzungsmitglieder in hohem Maße unterstützt, um gleichzeitig zu gewährleisten, dass die Gäste und Besatzungsmitglieder sicher nach Hause reisen können.
Unsere Priorität ist der Schutz für Passagiere und Besatzung sowie auch der Schutz für die Umwelt. Um auch hierfür größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, haben wir ein auf den Umweltschutz spezialisiertes Unternehmen zur aktiven Unterstützung engagiert. Die Staatsanwaltschaft hat das Schiff und die sogenannte Black Box beschlagnahmt, auf der sich alle Navigationsdaten befinden.
Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um Klarheit darüber zu bekommen, was die konkreten Hintergründe für das Unglück der „Costa Concordia“ waren. Die Untersuchungen laufen, und erste Anzeichen deuten darauf hin, dass menschliche Fehleinschätzungen Grund für diese schwerwiegenden Konsequenzen gewesen sein könnten. Die Route des Schiffs führte offenbar zu nahe an der Küste vorbei, wobei sich die Einschätzung des Kapitäns für einen Notfall nicht mit den von Costa vorgegebenen Standards deckte. Uns ist bekannt, dass die Staatsanwaltschaft ernste Beschuldigungen gegen den Kapitän des Schiffs erhebt, der im Jahr 2002 als Sicherheitsoffizier zu Costa kam und 2006 zum Kapitän ernannt wurde, nachdem er auch bereits als Staff Captain fungierte. Wie alle Costa Schiffsführer auch absolvierte er regelmäßige Trainings.
Costa bittet um Verständnis, dass angesichts der Anschuldigungen und der andauernden Untersuchungen im Moment keine weiteren Kommentare gegeben werden zu können.
Uns erreichen ständig weitere Einzelheiten über das Unglück und die Evakuierung. Diese lassen erkennen, dass die Crew der Costa Concordia umsichtig gehandelt und alles getan hat, um den über 4.000 Menschen in dieser äußerst schwierigen Lage zu unterstützen. Wir danken der Crew für ihren mutigen Einsatz.
Costa setzt alles daran um sicherzustellen, dass sich ein solches Unglück niemals wieder ereignet. Die Sicherheit unserer Gäste und unserer Crew besitzen oberste Priorität, die geltenden Sicherheitsbestimmungen werden in vollem Umfang eingehalten.
Hintergrundinformationen zu den Sicherheitsstandards bei Costa
Costa erfüllt ohne Einschränkungen alle Sicherheitsstandards, Sicherheit für Gäste und Personal besitzt allerhöchste Priorität.
Alle Crewmitglieder besitzen ein BST-Zertifikat (Basic Safety Training). Sie werden ständig trainiert und und auf Notfälle vorbereitet, so auch darauf, Passagiere beim Verlassen des Schiffs zu unterstützen. Die Aufgaben jedes einzelnen Crewmitglieds sind klar festgelegt. Alle zwei Wochen nimmt jedes Crewmitglied an der simulierten Evakuierung eines Schiffes teil. Außerdem wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen für alle Gäste an Bord innerhalb von 24 Stunden nach Einschiffung eine Notfallübung durchgeführt. Costa verfügt hierzu über ein computergestütztes System, mit dessen Hilfe sichergestellt wird, dass auch tatsächlich alle Passagiere an dieser Übung teilnehmen.
Die Costa Crew wird regelmäßigen Tests durch die Küstenwache sowie durch eine unabhängige Klassifizierungsorganisation gemäß Safety Management Systems SMS unterzogen.
An Bord jedes Costa Schiffs gibt es mehr Rettungswesten und Plätze in den Rettungsbooten, als Gäste und Crewmitglieder an Bord sind. Die Rettungsboote sind mit Lebensmitteln und Wasser, Erste-Hilfe-Kits und Signal-Equipment ausgestattet. Alle lebensrettenden Vorkehrungen entsprechen internationalen Standards und werden sowohl vom Personal an Bord sowie Zulassungsbehörden regelmäßig und gewissenhaft überprüft. Alle Costa Schiffe sind vom italienischen Schifffahrtsregister RINA zertifiziert und wurden nach den höchsten und modernsten Standards und Technologien gebaut.
Samstag, den 14. Januar 2012
17.30 Uhr (MEZ) „Wir möchten anlässlich dieser Tragödie, die uns so sehr trifft, allen unser tiefstes Mitgefühl aussprechen“, sagte Gianni Onorato, der Präsident von Costa Crociere. „Ich befinde mich hier an der Unfallstelle, da ich verständlicherweise nahe den Rettungsarbeiten sein möchte. Zuerst möchte ich allen Beteiligten Organisationen, Behörden und Freiwilligen danken, die sich mit allen Anstrengungen hier engagiert haben, unseren Gäste bei diesem schrecklichen Unglück zu helfen. Im Moment können wir noch keine einzelnen Antworten auf all die vielen gestellten Fragen haben. Die Behörden versuchen derzeit mit unserer Unterstützung einen Überblick über die Ursache dieses Unfalls zu erhalten. Einer ersten vorläufigen Übersicht folgend, war die Costa Concordia unter der Schiffsführung von Kapitän Francesco Schettino auf regulärem Kurs von Civitavecchia nach Savona, als das Schiff plötzlich einen Felsen streifte. Der Kapitän, der sich zu dieser Zeit auf der Brücke befand, erkannte sofort den Ernst der Situation, leitete Sicherheitsmanöver ein und setzte alle Sicherheitsbestimmungen in Kraft, um für den Fall vorbereitet zu sein, das Schiff zu evakuieren. Ungücklicherweise gestaltete sich dieses Manöver als kompliziert, da das Schiff plötzlich in Schieflage geriet, was auch das Ausschiffen erschwerte. Dank vereinter Anstrengungen, koordiniert durch die Küstenwache, konnten die Rettungsmaßnahmen zusätzlich verstärkt werden. Vom ersten Augenblick an hat unser Unternehmen alle Ressourcen mobilisiert, um Hilfsmaßnahmen für unsere Gäste und Besatzungsmitglieder zu gewährleisten und eventuelle Umweltrisiken zu verhindern.“
12.00 Uhr (MEZ) Das Unglück der Costa Concordia heute Nacht ist eine Tragödie, die unser Unternehmen erschüttert. Unser erster Gedanke geht an die Opfer und wir sprechen den Familienangehörigen und Freunden unser tief empfundenes Beileid und Mitgefühl aus. Wir sind den Personen nahe, die verletzt wurden und verfolgen ihrem weiteren Verlauf mit größter Aufmerksamkeit. Unser gesamtes Bemühen konzentriert sich jetzt auf die Unterstützung der Passagiere und der Mannschaft, die sich an Bord des Schiffes befanden, um sie schnellstmöglich nach Hause zu bringen. Der Kundendienst von Costa Crociere hat bereits telefonisch Verbindung mit allen Gästen aufgenommen, die heute in Savona und ab morgen in den darauffolgenden im Programm vorgesehenen Häfen an Bord des Schiffes gehen sollten. Momentan sind keine Programmänderungen für die anderen Schiffe der Flotte von Costa Crociere vorgesehen. Weitere Informationen erhalten Sie, wie gewohnt, unter der Rufnummer +49 40570121314. Die Mitarbeiter von Costa Crociere danken von ganzem Herzen der Küstenwache und den Hilfskräften, sowie den Behörden und Bürgern der Isola del Giglio und den Behörden und Bürgern von Porto Santo Stefano, die die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen für die Passagiere und die Mannschaft unterstützt haben. Wir danken auch den medizinischen Mitarbeitern, die sich um die Verletzten und Bedürftigen gekümmert haben und weiterhin kümmern. Das Unternehmen hat sich bereits den zuständigen Behörden zwecks Untersuchung des Vorfalls zur Verfügung gestellt.
5.00 Uhr (MEZ) Es ist eine Tragödie welche unsere Company tief betrifft. Unsere ersten Gedanken sind den Opfern gewidmet und wir senden unser Beileid und Anteilnahme zu deren Familien und Freunden. Zur Zeit sind alle unsere Kräfte eingesetzt um den letzten Teil der Rettungsaktion zu beenden sowohl bieten wir Unterstützung für unsere Gäste und Crew Mietglieder welche an Bord waren sodass diese so schnell wie möglich nach Hause gebracht werden können. Die Notfalloperation um das Schiff zu evakuieren erfolgte sehr schnell. Die Schräglage des Schiffs verschlechterte sich und machte die Evakuierung überaus schwierig. Besonderen Dank möchten wir der Coast Guard, deren Hilfskräften, den Behörden sowohl den Bewohnern der Insel "Isola del Giglio"aussprechen. Diese haben mit der Rettung und Hilfeleistung unserer Gaste und Crew Mietglieder enormen Einsatz geleistet haben. Costa Kreuzfahrt wird den Behörden volle Unterstützung geben um den Grund dieses Unglücks herauszufinden.
1.00 Uhr (MEZ) Costa Kreuzfahrten bestätigt, das ungefähr 3'200 Passagiere und 1,000 Mitarbeiter an Bord der Costa Concordia evakuiert werden mussten. Ein Vorfall hat sich in der Nähe der Insel 'Isola del Giglio' vor der Küste Italiens ereignet. Die Evakuierung wurde umgehend begonnen, aber die Position des Schiffes hat sich geändert, was die abschliessende Evakuierung erschwert. In diesem Moment ist die Ursache des Vorfalls noch nicht geklärt. Die Reederei arbeitet mit dem höchsten Einsatz um die entsprechende Unterstützung zu leisten. Costa Concordia unternahm eine Mittelmeerkreuzfahrt begonnen in Civitavecchia mit den folgenden Anlaufhäfen Savona, Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Cagliari und Palermo. Ungefähr 1.000 Italienische Passagiere waren an Bord, sowie über 500 deutsche und 160 französische Gäste und 1.000 Crew Mitglieder. Gaeste die heute in Savona und in den folgenden Hafen einsteigen sollten, werden direkt von Costa Kreuzfahrten kontaktiert.
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