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Kunst an Bord unserer Schiffe Ein Grund für den anhaltenden Erfolg der Marke Costa liegt sicherlich darin, dass architektonischen, stilistischen und dekorativen Aspekten der Schiffe von Anfang an größte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Die Reederei verfolgt mit großem Interesse die innovativen Designentwicklungen und Kunstströmungen und konnte sich dank ihrer Kompetenz der Mitarbeit und Talente der international renommiertesten Architekten, Designer und Künstler versichern. Die Kreuzfahrtschiffe der Costa-Flotte wurden so im Laufe der Zeit zu schwimmenden Galerien der aktuellen Strömungen der Gegenwartskunst mit Werken weltweit bekannter Künstler wie Campigli, Luzzati, Tadini, Cerri, Pomodoro, u.a.
Ein neues Designkonzept: die Schiffe von Nino Zoncada In den 50er Jahren eröffnete sich mit dem Aufbau einer italienischen Transatlantikflotte ein Dialog über die architektonischen und dekorativen Aspekte eines Passagierschiffs, und das Thema Schiffseinrichtung stieß bei Kritikern und Publizisten aus der Welt der Architektur auf bedeutendes Interesse. In der Vorkriegszeit konzentrierte sich die Debatte darauf, inwiefern Stilrichtungen der Vergangenheit bei der Einrichtung von Schiffen zu verwenden wären. Mit der Bewegung der Moderne, die den Regeln von Le Corbusier folgte, wurde das Schiff zu einem Symbol für eine ganz neue ästhetische, auf zeitgenössischer Sprache beruhende Konzeption. In Italien war es der Triester Architekt Gustavo Pulitzer Finali, der diese neue Ästhetik bestärkte und Nino Zoncada förderte, den er als sehr kompetent erachtete. Nino Zoncada entwarf daraufhin die Inneneinrichtung der Anna C. (1948), die zur Wegbereiterin eines neuen Stils und zum Vorbild für sämtliche Schiffe der Costa-Flotte bis hin zu Eugenio C. (1966) wurde. Das Bündnis zwischen dem Unternehmen und Zoncada hat sich als ein selten glückliches Beispiel für einheitliche Interessen zwischen Planer und Auftraggeber erwiesen und bildete außerdem den Auftakt zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Cassina, die im Begriff sind, zu Trendsettern im Bereich von Design und Inneneinrichtung zu werden. Das stilistische Konzept von Zoncada unterscheidet sich durch seine Eleganz, seine essentiellen Linien und seine Rationalität; Ausdruck hierfür ist die Suche nach innovativen Materialien und die Entscheidung mit Künstlern zusammenzuarbeiten, die in der Lage sind, ihre Arbeit mit den speziellen Anforderungen des Schiffsambiente in Einklang zu bringen. Es ist kein Zufall, dass es sich dabei auch um Bühnenbildner wie Emanuele Luzzati und Enrico Paolucci oder Maler, die es ebenfalls gewohnt sind, mit großen Flächen wie Fresken zu arbeiten, handelt, wie dies bei Massimo Campigli der Fall ist. Zoncada erkannte darüber hinaus die Bedeutung, bei den Costa-Schiffen einen einheitlichen und konsequenten Stil zu schaffen. Dank der weitblickenden Zustimmung der Unternehmensleitung gelang es ihm, der Flotte ein koordiniertes, effizientes Image zu verleihen. Die Costa-Schiffe mit ihren modernen Einrichtungen werden auf diese Weise zum Symbol für einen komfortablen, zeitgemäßen Reisestil.
Die Schiffe mit italienischem Design Die Schwerpunkte des ersten Expandierungs- und Erneuerungsplans der Flotte von Costa Kreuzfahrten aus den 90er Jahren lagen auf der rationellen Verteilung, der Kombinierbarkeit der Ausstattung und darauf, dass dem Charakter des Gästeempfangs gegenüber der Schiffsfunktion eine größere Bedeutung beigemessen werden sollte. Das sind die Voraussetzungen für die Taufe der Costa Marina im Jahr 1990, der Costa Classica im Jahr 1991, der Costa Allegra im Jahr 1992, der Costa Romantica im Jahr 1993 und der Costa Victoria im Jahr 1996. Mit der Ausstattung der neuen Schiffe beabsichtigt Costa Kreuzfahrten bedeutende Architektenbüros zu beauftragen, die in der Lage sind, Schiffe mit gehobenem ästhetischen Gehalt und in intensiv von italienischem Design geprägtem Stil zu schaffen. Mit den Entwürfen für die Costa Marina und die Costa Allegra wurde Guido Canali betraut, ein Architekt aus Parma, der aktiv im Bereich von Ausstattung, Restaurierung und Aufarbeitung großer Museumskomplexe sowie von Wohnhäusern und Institutionen tätig ist. Sein Schaffen ist einerseits von der Vorliebe, die er für Technologie und sorgfältige Materialauswahl hegt, und andererseits von expressiven Funktionalismus gekennzeichnet. Die Motorschiffe Costa Classica und Costa Romantica sind dagegen Werk des Architekten Pierluigi Cerri aus dem Mailänder Studio Gregotti ed Associati, der mit klaren Linien und Schlichtheit der Formen der Tradition des italienischen Rationalismus treu ist. Ebenfalls Pierluigi Cerri ist es, der gemeinsam mit Ivana Porfidi und dem Schweden Robert Tillberg die Costa Victoria firmiert, die sich durch einen gegenüber den früheren Schiffen noch erleseneren Stil auszeichnet. Die Kunstwerke fügen sich auf den Costa-Schiffen perfekt in Struktur und Inneneinrichtung ein und tragen zu deren poetischem Flair bei. Zu den vertretenen Künstlern gehören der sowohl von Canali als auch von Cerri ausgewählte Emilio Tadini, Arnaldo Pomodoro, der eine große, sphärische Bronzestruktur für die Costa Classica geschaffen hat, der japanische Künstler Susumu Shingu und viele andere.
Die Schiffe "voller Wunder"
Costa Atlantica Die Costa Atlantica, das Schiff des amerikanischen Architekten Jo Farcus, begegnet dem neuen Jahrtausend mit einer Hommage Milo Manaras an Federico Fellini: der Künstler schmückt die 12 Schiffsdecks mit Zeichnungen, die den Meisterwerken des großen Regisseurs gewidmet sind. Es befinden sich unglaublich viele Kunstwerke an Bord: die Costa Atlantica ist praktisch ein Museum zeitgenössischer italienischer Kunst - über 400 Originalwerke von bekannten und berühmten Künstlern wie Paul Pennisi, Sergio Benvenuti, Luciano Vistosi, Lucio Bubbaco, GianMaria Potenza, Milo Manara, GianMaria Ciferri, Inos Corradin, Carlo Moretti sind hier ausgestellt. Auch die zwei Restaurants auf den oberen Decks, Botticelli und Club Atlantica, bieten den Gästen künstlerisch wertvolle, spektakuläre Werke: die Glastreppe von Luciano Vistosi, welche die beiden Restaurants miteinander verbindet und über die man in über 40 Metern Höhe einen atemberaubenden Spaziergang über das Atrium unternehmen kann; die großartige dynamische Atlantis-Skulptur von GianMaria Potenza; der herrliche und extrem kostbare Lampenschirm aus Murano-Glas von Carlo Moretti. An Bord der Costa Atlantica befindet sich nicht zuletzt auch das Caffè Florian: dieses Lokal, in dem der Stil des 18. Jahrhunderts detailgetreu reproduziert wurde, bietet seinen Gästen die Schönheit von Fresken und Einrichtungen vergangener Zeiten.
Costa Mediterranea Wie ihr Zwillingsschiff Costa Atlantica wurde sie von Joe Farcus entworfen, der mit dem Design der Innenbereiche der italienischen Architektur und Kunst Ehre zollen wollte. Als Inspirationsquelle diente das raffinierte Ambiente von Palästen und Schlössern des 12. bis 19. Jahrhunderts, von dem mittelalterlichen Palazzo d'Elci in Siena bis zur Villa Melzi d'Eril aus dem 19. Jahrhundert in Bellagio, Bauwerke, die vielleicht weniger bekannt, dafür aber von erlesener Schönheit und Eleganz sind. Die Hall der Costa Mediterranea beherbergt ein großartiges Werk des zeitgenössischen Künstlers Gigi Rigamonti. Es ist 25 Meter hoch und erinnert an ein Altarbild aus dem 18. Jahrhundert, mit seinen irdischen Figuren am Fuße und gen Himmel fliegenden Engeln. Die Figuren in der Luft stellen Tänzer dar. Das Thema Tanz findet sich in der Hall auch auf den Fotos von Angela Cioce wieder, einer Fotografin aus Bari, die eine enge Mitarbeiterin von Maurice Bejart ist. Auch die verbleibenden öffentlichen Bereiche des Schiffs werden von einer großen Vielfalt wunderbarer Kunstwerke bereichert: von den an der Commedia dell'Arte inspirierten Masken von Augusto Vignali bis zu einer kostbaren Sammlung antiker chinesischer Terracotta-Figuren; von den Siebdrucken von Gianmaria Ciferri zu den 139 Stücken aus Silber, die im Ristorante degli Argentieri ausgestellt sind.
Costa Fortuna Das größte italienische Passagierschiff, das seit 2003 in Betrieb ist, trägt ebenfalls die Unterschrift des Architekten Joe Farcus. Inspiriert ist es von den italienischen "Liners", deren Erbe das Schiff in sich trägt. Es ist nach der 1965 getauften Michelangelo das erste große Schiff, das aus der historischen Werft von Sestri Ponente hervorging und die Tradition eines Unternehmens fortführt, das als eines der ersten den Passagierbetrieb zwischen Italien und America aufgenommen hat. Die italienischen Transatlantikdampfer der Vergangenheit bilden die Inspirationsquelle für das Design der Innenbereiche und die Namen der öffentlichen Bereiche der Costa Fortuna. Außerdem kann man an Bord Modelle von Schiffen dieser vergangenen Zeiten - der Michelangelo und der Rex - bewundern. Zahlreiche öffentliche Bereiche sind mit Reproduktionen von Werbebildern geschmückt, die in den 20er und 30er Jahren von Vittorio Accornero und Franz Lenhart geschaffen wurden. Ebenso wie die Costa Mediterranea wird auch die Costa Fortuna durch Werke von Augusto Vignali bereichert: es handelt sich um Siebdrucke, deren Sujets Werbeplakate der Transatlantikdampfer Michelangelo und Raffaello sind. Die Costa Fortuna wurde außerdem von dem Meister Emanuele Luzzati zelebriert, der 200 limitierte Siebdrucke über die Taufe des neuen Admiralsschiffs von Costa geschaffen hat.
Costa Magica Die Costa Magica, die Zwillingsschwester der Costa Fortuna, lief im Oktober 2004 vom Stapel. Das Schiff ist den faszinierendsten Orten Italiens gewidmet und wurde als eine ideale Reise aus Bildern, Atmosphäre und Gefühlen geschaffen, das in nahezu allen Regionen Italiens anlegt. Die Hauptidee, durch die die innere Gestaltung - geplant von Joe Farcus - angeregt wurde, besteht darin, die Magie eines Landes festhalten, das reich an aussergewöhnlich schönen Orten, Traditionen und Landschaften ist. Um diese Idee richtig ausdrücken zu können, wurden Ziele ausgesucht, die dem typischen touristischen Klischee entsprechen, aber sich auch durch einen eigenen Charme auszeichnen. Costa Smeralda, Ostia Antica, Positano Portofino, Palinuro, Sizilien, Isola Bella, Spoleto, Capri, Grado, Vicenza e Bressanone sind nur einige der Orte in Italien, die dem Innenbereich Namen und Inspiration geben. Das eigentliche inspirierende Motiv lässt sich in den meisten wichtigen öffentlichen Bereichen, in den Korridoren, Aufzügen, Treppen und Lobbies antreffen, geschmückt mit Bildern von einigen magisch anmutenden Orten in Italien. Die Costa Magica ist ein Schiff mit klaren, weichen Farben, feinfühligen Schattierungen, Kurven und weichen Linien. An Bord des neuen Flagschiffes wird die Magie auch durch eine grosse Anzahl von Kunstwerken geweckt, die den Innenbereich des Schiffes bereichern und von denen einige von Universitätsprofessoren und Studenten der Akademie Le Belle Arti in Brera geschaffen wurden.
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